Naturschutzorganisation analysiert Bodenpolitik der Bundesländer – Salzburg an der Spitze, aber nur „lückenhaft“ – Kärnten und Oberösterreich Schlusslichter – Mehr als die Hälfte der 99 Teilbewertungen im neuen WWF-Bodenreport kritisch oder ungenügend
WWF-Erfolg: Seltenes Sumatra-Nashorn geboren
Die Sensation aus dem indonesischen Sumatran Rhino Sanctuary ist erst wenige Tage alt und wiegt rund 25 Kilogramm: Ein extrem seltenes Sumatra-Nashorn wurde dort geboren. Es ist das fünfte kleine Sumatra-Nashorn, das seit 2012 im Sumatran Rhino Sanctuary auf die Welt kam. Das ist bedeutend, denn laut Schätzungen gibt es weltweit nur mehr 80 Tiere dieser Art.
Einst waren Sumatra-Nashörner weit verbreitet, doch durch Wilderei und die Zerstörung ihres Lebensraums hängt das Überleben der Art am seidenen Faden. Deshalb ist der WWF Teil der Sumatra-Nashorn Allianz. Teil dieses Bündnis sind außerdem die indonesische Regierung, IUCN, National Geographic, die International Rhino Foundation und Global Wildlife Conservation. Die Allianz verfolgt das Ziel, die letzten wild leben Populationen zu schützen und die Fortpflanzung in Zuchtstationen zu fördern. Die Geburt des kleinen Sumatra-Nashorns in Indonesien ist ein toller Erfolg dieser Allianz!
Auch die Mutter des neugeborenen Kalbs, die siebenjährige Delilah, wurde bereits im selben Park geboren. Sein Vater Harapan kam in einem Zoo in den USA auf die Welt, wurde aber 2015 in das Sumatran Rhino Sanctuary übersiedelt. Laut dem indonesischen Ministerium gibt es nun kein einziges Sumatra-Nashorn mehr, das außerhalb von Indonesien lebt.
Sumatra-Nashörner sind mit einer Schulterhöhe von 100 bis 150 Zentimetern die kleinste Nashornart. Außerdem sind sie die haarigsten Nashörner – auch wenn das Haarkleid recht schütter ist. Sie gelten außerdem als sehr „gesprächig“, da sie über ein breites Spektrum von Lauten kommunizieren. Hier gibt es mehr Infos dazu, welche Nashornarten es noch gibt.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Countdown für Renaturierungspläne: WWF fordert rasche Fertigstellung und Veröffentlichung
Zwei Wochen vor EU-Deadline noch immer kein Gesamtentwurf vorliegend – Historische Dürre zeigt Notwendigkeit von Renaturierung – Umweltminister und Bundesländer in der Pflicht
Klimakrise trifft verbaute Flüsse besonders hart: WWF fordert Renaturierung zum Schutz seltener Huchen
Fehlender Wasserrückhalt verschärft Austrocknung – Kleinwasserkraftwerke behindern Fischwanderung – WWF fordert mehr Renaturierung zum Erhalt der gefährdeten Huchen in der Pielach
WWF-Erfolg: 20 Sambars in thailändischem Nationalpark freigelassen
20 Tiere, ein Nationalpark und ein großes Ziel: Die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im Nationalpark Mae Wong wurden erfolgreich Sambars freigelassen.
WWF und ÖKOBÜRO gewinnen Artenschutzverfahren am Verwaltungsgerichtshof
Höchstgericht bestätigt fehlende Rechtskonformität von Abschuss-Verordnungen für geschützte Tierarten – Ende der pauschalen Tötungen gefordert
WWF: Klimakrise stellt Budget auf Belastungsprobe
Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen
Ein Drittel des Tiroler Wolfsbestandes abgeschossen: WWF kritisiert Management des Landes scharf
2026 bereits zehn Wölfe in Tirol getötet – Naturschutzorganisation fordert Ende von Abschüssen als Standardlösung: „Wild sein ist kein Verbrechen“
Fischkonsum im Urlaub: WWF warnt vor Importware und verstecktem Haifisch-Fleisch
Fischgerichte auf Touristenmenüs und Märkten häufig aus Asien und Lateinamerika importiert oder unter irreführenden Namen angeboten – WWF fordert mehr Transparenz und ruft zur Vorsicht beim Fischkonsum auf













