Umweltschutzorganisation warnt vor Freibrief für fossile Geschäftsmodelle – Vorrang für Emissionsvermeidung – Strenge Grenzen bei geplanter Öffnung für CO₂-Speicherung
WWF Österreich zum Ableben von Prinz Philip
Trauer um langjährigen Ehrenpräsidenten des WWF auf internationaler Ebene – Prinz Philip war ein leidenschaftlicher Naturschützer, der auch in Österreich seine Stimme für die Umwelt erhoben hat
Wien, am 9. April 2021. „Prinz Philip war ein leidenschaftlicher Naturschützer, der auch in Österreich immer wieder seine Stimme für die Umwelt erhoben hat. Unvergessen bleibt sein wichtiger Einsatz für das burgenländische Vogelparadies Lange Lacke und gegen das verheerende Donau-Kraftwerk Hainburg. Damit hat er damals auch einen wertvollen Beitrag zum heutigen Nationalpark Donauauen geleistet“, sagt WWF-Österreich-Geschäftsführerin Andrea Johanides anlässlich des heutigen Ablebens von Prinz Philip, dem langjährigen Ehrenpräsidenten des WWF (World Wide Fund for Nature) auf internationaler Ebene. „Auf diesem Weg möchten wir sowohl seiner Gattin, Königin Elizabeth, als auch der gesamten Familie unsere Anteilnahme und unser tiefes Mitgefühl ausdrücken“, sagt Andrea Johanides.
Sein letzter Besuch in Österreich fand im Oktober 1993 anlässlich des 30-jährigen Bestehens des WWF Österreich statt. Damals bekräftigte Prinz Philip unter anderem seinen persönlichen Widerstand gegen den Bau neuer Wasserkraftwerke an der Donau mit dem bis heute völlig richtigen Satz: „Es gibt keine Kraftwerksvariante, die mit einem Nationalpark zu vereinbaren wäre“. In Österreich besuchte er auch das vom WWF mitbegründete Auenreservat Marchegg, das heute einen wertvollen Rückzugsort für gefährdete Tier- und Pflanzenarten bildet.
Rückfragehinweis:
Nikolai Moser
Leiter Kommunikation WWF Österreich
+43 664 883 92 489
nikolai.moser@wwf.at
www.wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Finale bei Österreichs Flusswahl: Noch bis 1. September abstimmen
Neun Flüsse aus allen Bundesländern stehen zur Wahl – Extreme Trockenheit und Hitze setzen Gewässer und Fische unter Druck – WWF ruft zu starkem Zeichen für lebendige Flüsse auf
WWF-Erfolg: Brutflöße sorgen für Jungvogel-Boom an der March
Der WWF baut und renoviert künstliche Brutplätze für die Zugvögel. Nun können wir eine positive Bilanz ziehen: Im Gebiet gibt es so viele Jungvögel, wie seit Jahren nicht mehr!
600 Tötungen pro Jahr: WWF kritisiert geplante Biber-Verordnung in Niederösterreich
Drastische Verschärfung bei Biber-Management vorgesehen – Direkte Eingriffe in Lebensraum und Bestand möglich – WWF ortet Freibrief für pauschale Abschüsse
Klimagesetz: WWF begrüßt Klimaneutralität 2040, kritisiert fehlende Verbindlichkeit
Umweltschutzorganisation fordert ambitionierten und verbindlichen Klimafahrplan, andernfalls droht Etikettenschwindel – Fokus auf natürlichen Klimaschutz und Renaturierung gefordert
WWF kritisiert Blockade der Industriellenvereinigung bei wirksamer Klimapolitik
Rahmenbedingungen für Klimaneutralität 2040 längst überfällig – Industriellenvereinigung verhindert zahlreiche Energiegesetze und schadet sich selbst
Trockenheit in Österreich: WWF fordert Schutz des Platzertal-Moors als wichtigen Wasserspeicher
Feuchtgebiete in der Klimakrise immer wichtiger – Kraftwerkspläne bedrohen einzigartiges, hochalpines Moor – WWF fordert Schutz intakter Moore für wertvollen Wasserrückhalt
WWF-Ranking: Kein Bundesland schützt Böden ausreichend
Naturschutzorganisation analysiert Bodenpolitik der Bundesländer – Salzburg an der Spitze, aber nur „lückenhaft“ – Kärnten und Oberösterreich Schlusslichter – Mehr als die Hälfte der 99 Teilbewertungen im neuen WWF-Bodenreport kritisch oder ungenügend
Countdown für Renaturierungspläne: WWF fordert rasche Fertigstellung und Veröffentlichung
Zwei Wochen vor EU-Deadline noch immer kein Gesamtentwurf vorliegend – Historische Dürre zeigt Notwendigkeit von Renaturierung – Umweltminister und Bundesländer in der Pflicht








