Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
WWF-Riesenerfolg: Bereits 5000 Österreicher wählen die Erde!
Wien, 11. November 2009 – Diesen Montag startete der WWF seine Klimakampagne „Vote Earth – Wähle die Erde!“. Sie wird bis zum Beginn der Klimakonferenz in Kopenhagen am 7. Dezember dauern und ist die erste weltweite Volksabstimmung. Ziel ist es, in einer Online-Kampagne Unterschriften als Stimmen für die Erde und gegen die globale Erwärmung zu sammeln. Diese Unterschriften werden im Dezember den Delegierten in Kopenhagen übergeben, damit diese ein Klimaabkommen zum Schutz unserer Erde beschließen. Die Österreicher machen bereits begeistert mit: Innerhalb von drei Tagen haben schon mehr als 5000 Personen auf www.voteearth.at ihre Stimme für die Erde abgegeben.
Auf der eigens für die österreichische Abstimmung eingerichteten Website www.voteearth.at können alle ÖsterreicherInnen mit wenigen Mausklicks ihre Stimme für die Erde abgeben. Auf einer Landkarte kann man sein Voting mit einer persönlichen Botschaft an die Welt versehen und genau an der eigenen Adresse seinen Abstimmungs-Pin verorten.
Zahlreiche Prominente aus Politik, Kultur und Sport werben für Vote Earth. Ein Fernsehspot mit dem Schauspieler Frank Hoffmann bewirbt die Aktion. Gleichzeitig unterstützen mehr als 140 der meistbesuchten Websites Österreichs und viele österreichische Medien die Kampagne auf ihren Homepages. Die weltweite Aktion schließt an die erfolgreiche „Earth Hour“ an, bei der sich heuer knapp eine Milliarde Menschen in mehr als 4.000 Städten beteiligten und die Lichter für eine Stunde abschalteten.
„Wir sind begeistert, dass diese weltweite demokratische Plattform von den ÖsterreicherInnen sofort so toll aufgenommen wurde und hoffen auf noch viele Stimmen mehr“, erklärt WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger.
Auf dem Weltklimagipfel der Vereinten Nationen (COP 15) wird zwei Wochen lang in Kopenhagen über das Klimaschicksal der Erde verhandelt. Der WWF fordert einen wirksamen und bindenden Nachfolgevertrag zum Abkommen von Kyoto. Das Ziel des Vertrages ist es, die weltweite Erdewärmung unter zwei Grad zu halten um Katastrophen und ein Massensterben von einem Drittel aller Tier- und Pflanzenarten zu verhindern.
Auch der WWF Österreich wird in Kopenhagen vertreten sein und die österreichischen Stimmen gesammelt an die Entscheidungsträger für das Weltklima übergeben.
Weitere Informationen:
Mag. Elke Mühlbachler, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel. 01-48817-210, Email: elke.muehlbachler@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen
Ein Drittel des Tiroler Wolfsbestandes abgeschossen: WWF kritisiert Management des Landes scharf
2026 bereits zehn Wölfe in Tirol getötet – Naturschutzorganisation fordert Ende von Abschüssen als Standardlösung: „Wild sein ist kein Verbrechen“
Fischkonsum im Urlaub: WWF warnt vor Importware und verstecktem Haifisch-Fleisch
Fischgerichte auf Touristenmenüs und Märkten häufig aus Asien und Lateinamerika importiert oder unter irreführenden Namen angeboten – WWF fordert mehr Transparenz und ruft zur Vorsicht beim Fischkonsum auf
Klimakrise offenbart Grenzen der Wasserkraft: WWF fordert vielfältigen Energiemix statt weiterer Flussverbauung
Trockenheit bremst Stromproduktion – Energieversorgung muss klimafit und naturverträglich werden – WWF fordert Energiesparen und Vielfalt beim Ausbau Erneuerbarer Energien
WWF fordert Schutzpaket für heimische Flüsse: Flusspegel auf bisher tiefstem Stand
Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.













