Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
WWF trauert um Toni Vorauer
Innsbruck, 28. November 2025. Der WWF trauert um seinen langjährigen Mitarbeiter, Schutzgebietsbetreuer und Fledermaus-Experten Toni Vorauer, der diese Woche überraschend im 57. Lebensjahr in Innsbruck verstorben ist. „Toni Vorauer war ein leidenschaftlicher Natur- und Artenschützer. Er hat sich zeit seines Lebens für eine intakte Natur, lebendige Flüsse und gefährdete Tiere und Pflanzen eingesetzt. Vor allem war er ein herzensguter, liebenswürdiger Kollege, der uns allen sehr fehlen wird“, sagt WWF-Österreich-Geschäftsführerin Andrea Johanides stellvertretend für alle WWF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in Innsbruck und Wien. „In diesen schweren Stunden gilt unsere tiefe Anteilnahme und unser Mitgefühl seiner Familie und seinen Freunden. Wir trauern mit ihnen“, sagt Johanides. Toni Vorauer hinterlässt zwei Kinder.
Bis zuletzt arbeitete Toni Vorauer als Betreuer für zahlreiche Schutzgebiete in den Tiroler Inn-Auen und setzte sich als Beauftragter des Landes für den Schutz der Fledermäuse ein. Als Mitgründer des Tiroler WWF-Büros im Jahr 1989 engagierte sich der Biologe in allen zentralen Naturschutz-Fragen der vergangenen Jahrzehnte, darunter zum Beispiel die WWF-Kampagnen zum Schutz von Lech und Inn, der Einsatz für die Bartgeier in Tirol oder die Bewahrung der Alpen vor überbordender Verbauung. Ein besonderes Anliegen war Toni Vorauer die Sicherung der Flora und Fauna an den Tiroler Gewässern, indem er zum Beispiel hierzulande ausgestorbene Pflanzenarten wie den Zwergrohrkolben wieder an den Inn zurückgebracht hat.
Als begeisterter Fotograf war Toni Vorauer für den WWF auch in der Ukraine, in Osteuropa, in Afrika und in der Amazonas-Region unterwegs. Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied im Naturpark Tiroler Lech und hat den WWF viele Jahre im Naturschutzbeirat der Landesregierung repräsentiert. Privat hat sich Toni Vorauer unter anderem im Obst- und Gartenbauverein Ranggen engagiert.
Bild hier zum Download.
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf










