Bund und Länder sollen Gemeinden beim Umbau stark versiegelter Orte unterstützen – Zusätzliche Mittel für Begrünung, naturnahe Gewässer und mehr Wasserrückhalt – EU-Renaturierungsgesetz ambitioniert umsetzen
Regenwald erleben für Groß und Klein
Wien, 02. Juni 2009 – Am Samstag den 6. Juni können Kinder und Erwachsene von 15 bis 21 Uhr im WWF Regenwald-Rätselzelt in die Welt der Amazonasregenwälder eintauchen. Das Regenwalderlebnis ist ein Programmpunkt des großen Abschlussfestes der Wiener Naturfreunde und der Wiener Umweltschutzabteilung zu den diesjährigen Weltumwelttagaktionen. Das Familienfest im Naturfreunde Freizeitzentrum Alte Donau bietet ein buntes Programm rund um die Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energiesparen mit jeder Menge Spiel und Spaß. Moderiert wird die Veranstaltung vom bekannten Radiomoderator Alexander Goebel.
Im WWF Regenwald-Rätselzelt nimmt ein ausgebildeter WWF-Ökopädogoge Kinder und Erwachsene mit auf Entdeckungsreise durch den Amazonasregenwald. Anhand vieler bunter und spannender Informationen erfahren die Besucher wie stark der Amazonas bedroht ist, wie viele Produkte aus dessen Wäldern auch mit unserem täglichen Leben zu tun haben und was jeder von zu Hause aus tun kann, um ihn zu schützen. An der Amazonasrätselwand können die Kinder ihr Wissen über den Regenwald dann unter Beweis stellen und dabei sogar an einem Gewinnspiel teilnehmen. Rechenfreunde können sich beim kniffeligen Paranussrätsel austoben. „Wir laden alle Besucher des Weltumweltfestes ein, das WWF-Amazonaszelt zu besuchen und sich selbst ein Bild über die Bedeutung des Amazonas für unser Leben zu machen“, so Martina Glanzl, Amazonasexpertin des WWF Österreich.
Familienfest zum Weltumwelttag 2009
Zahlreiche Mitmachaktionen, Infostationen und Gewinnspiele laden Jung und Alt dazu ein, die Themen Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energiesparen mit viel Spaß zu erleben. Höhepunkte sind unter anderem Umweltrundfahrten, die Enthüllung eines riesigen Eisblocks und der Vergleich von drei ökologischen Fußabdrücken aus Wien, Mumbay und New York. Symbolisch für die von den TeilnehmerInnen der Aktionen zum Weltumwelttag eingesparte CO2-Menge lässt die Wiener Umweltschutzabteilung 500 Luftballons mit einer Botschaft in den Himmel steigen.
WANN: 6. Juni, 15 bis 21 Uhr
WO: Naturfreunde Freizeitzentrum an der Unteren Alten Donau 51, Wien 22
Weitere Informationen unter www.umweltschutz.wien.at/umwelttag.html und www.wien.naturfreunde.at
Der erste Weltumwelttag wurde am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm, vom Umweltprogramm der UNO ins Leben gerufen. Seither finden an diesem Tag jährlich in weit mehr als hundert Ländern tausende Veranstaltungen und Aktionen statt. Die weltweiten Initiativen rund um den Weltumwelttag sollen zeigen, wie wir den Wechsel hin zu einem klimafreundlichen Lebensstil und einer klimafreundlichen Wirtschaft schaffen könnten. Es soll das Bewusstsein für Umweltprobleme geschärft sowie auf die Gefahren der Klimaveränderung und auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes hingewiesen werden.
Rückfragehinweis:
Mag.(FH) Lisa Simon, WWF Pressesprecherin,
Tel. : +43-(0)1-48817-215, E-Mail: lisa.simon@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF und BirdLife fordern „Aktion scharf gegen Giftköder“
Grausame Geier-Vergiftung im Lesachtal muss Konsequenzen haben – Verbotenes Nervengift für 90 Prozent aller nachgewiesenen Wildtier-Vergiftungen verantwortlich – Seit Jahrzehnten verboten, aber bis heute eingesetzt
WWF: Anhaltende Hitzewelle belastet Wildtiere
Hitze und Trockenheit setzen Amphibien, Jungvögeln und Schmetterlingen besonders zu – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und gibt Tipps, um Wildtieren zu helfen
llegaler Tigerhandel: Neuer Report zeigt Schwächen in Südostasiens Justizsystemen
WWF, GuArdean und TRAFFIC analysieren Strafverfolgung in sieben Tiger-Verbreitungsstaaten – Drahtzieher und Geldgeber werden bisher zu selten belangt – WWF fordert verstärkte Kontrollen und internationale Zusammenarbeit
Italienischer Top-Experte kritisiert Tiroler Wolfsabschuss: WWF fordert lückenlose Aufklärung
Zoologe Marco Apollonio bezeichnet Abschuss von Forschungswolf Mirco als „dumm und unnötig“ – WWF verlangt vollständige und transparente Aufklärung durch die Tiroler Landesregierung.
WWF-Erfolg: Mehr Wasser für den Mühlbach
Mehr Wasser, mehr Artenvielfalt: Dank der erfolgreich umgesetzten Maßnahme an der Grenzmur führt der Mühlbach heute mehr als doppelt so viel Wasser wie früher.
Forschungswolf getötet – WWF kritisiert überzogene Abschusspolitik in Tirol
Artenschutzorganisation fordert Kurskorrektur im Wolfsmanagement – Besenderte Wölfe liefern wertvolle Daten für Herdenschutz und Prävention – Italien forscht, Österreich schießt ab
Kampf gegen Plastikmüll: WWF weitert Offensive gegen Geisternetze im Mittelmeer aus
Plastikkrise im Mittelmeer spitzt sich zu – Bereits vier Tonnen alte Fischereisausrüstung geborgen – Neue Tauchausbildung soll Bergungsmenge bis Jahresende verdoppeln – Ausweitung von Meeresschutzgebieten gefordert
WWF: Portugal investiert groß in Renaturierung, Österreich soll nachziehen
Portugal will 500 Millionen Euro jährlich in Wiederherstellung der Natur investieren – Gemessen an der stärkeren Wirtschaftskraft wären das in Österreich rund 840 Millionen Euro pro Jahr – WWF fordert rasche Vorlage des gesamten Renaturierungsplans von Bund und Ländern













