Anhaltende Trockenheit verschärft Wassermangel im Nationalpark und gefährdet Biodiversität – WWF fordert Stadt Wien zum Handeln auf
EARTH HOUR: WWF ruft zu Klima-Flashmobs in ganz Österreich auf
Wien, Freitag, 26. März 2010 – Der WWF ruft alle klimabewussten Menschen in ganz Österreich auf, morgen Abend zu den Flashmobs für den Klimaschutz in allen neun Bundesländern zu kommen. Anlässlich der Earth Hour, die morgen Samstag zwischen 20.30 und 21.30 Uhr stattfindet, werden bei den Wahrzeichen aller Bundesländer und in der Bundeshauptstadt Wien die Lichter ausgehen. „Wir freuen uns, wenn alle klimabewussten Menschen in dieser Zeit mit einer Kerze in der Hand zu den Wahrzeichen kommen und ihr persönliches Zeichen setzen. Vor diesem Dunkelmunkel-Flashmob bitte nicht die Lichter zuhause vergessen abzuschalten!“ ruft WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger zu den österreichweiten Aktionen auf.
Die Wahrzeichen in den Landeshauptstädten wo sich der Flashmob treffen wird sind: in Innsbruck das Goldene Dachl; in Bregenz der Martinsturm; in St. Pölten das Rathaus; in Graz der Uhrturm; in Klagenfurt der Lindwurm; in Linz das Ars Electronica Center; in Eisenstadt das Schloss Esterházy; in Salzburg die Festung Hohensalzburg; in Wien das Schloss Schönbrunn. Der WWF ruft auch auf, von den hellen und nachher dunklen Wahrzeichen Fotos zu machen und sie per Email oder MMS an Freunde, Bekannte und Verwandte weiterzuschicken und sie auf der WWF-Facebookseite online zu stellen (www.facebook.com/WWFAustria). „Wir freuen uns auch, wenn alle, die mitmachen wollen, die Nachricht vom Flashmob heute und morgen weiter verbreiten“, so Aichberger.
Bis morgen Abend kann sich jeder noch auf www.earthhour.at eintragen und bis zur Earth Hour auch noch eine virtuelle Kerze entzünden. Darüber hinaus gibt es dort eine Liste mit Tipps zum Energiesparen um die eigenen Treibhausgasemissionen zu vermindern und Geld zu sparen. Mehr als 7.000 Österreicher haben sich dort bereits registriert.
Die weltweite Earth Hour, die morgen zum vierten Mal in mehr als 4.000 Städten in 125 Ländern stattfinden wird ist ein globales symbolisches Zeichen für den Klimaschutz. Fast 1.300 Wahrzeichen in aller Welt werden eine Stunde dunkel bleiben. Der WWF fordert einen weltweit bindenden Vertrag zur Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050, den wirksamen Schutz der Regenwälder, nationale und internationale Programme zur Förderung von Energieeffizienz und den Umbau des Weltenergiesystems hin zu Erneuerbaren Ressourcen.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Medienleiter WWF, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at. Website: www.earthhour.at. WWF auf Twitter: www.twitter.com/wwfaustria und Facebook: www.facebook.com/wwfaustria.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF warnt: Drei Viertel der Fluss-Pegel in Österreich mit Niedrigwasser
Extreme Trockenheit setzt Gewässer und Arten stark unter Druck – Besondere Betroffenheit in der Steiermark, Niederösterreich und Kärnten – WWF fordert Schutzpaket für Flüsse
WWF fordert Sieben-Punkte-Plan gegen zunehmende Dürre
„Österreichs Wasserpolitik nicht klimatauglich“ – WWF fordert mehr Wasserrückhalt, weniger Versiegelung und konsequente Renaturierung – Biber als natürlichen Helfer fördern
Studie der Uni Graz: Fehlende Klimapolitik gefährdet Budgetsanierung
Analyse des Wegener Centers zeigt steigende Kosten und fiskalische Risiken durch fehlende Klimaschutz-Maßnahmen – WWF fordert Kurswechsel in der Budgetpolitik
WWF: Persischer Leopard überwindet Grenzzaun zwischen Iran und Aserbaidschan
Spektakuläre Aufnahmen zeigen Leopardensprung über Grenzzaun – Hoffnung für eine bedrohte Art – WWF Österreich setzt sich zum Arterhalt im Kaukasus ein – Internationaler Tag des Leoparden am 3. Mai
WWF fordert „Schwammwald-Paket“ gegen zunehmende Trockenheit
Wasserspeicher-Funktion der heimischen Wälder stark belastet – Folgen der Klimakrise machen sich immer stärker bemerkbar
Neuer Bericht: Waldzerstörung trotz Rückgang auf alarmierendem Niveau
2030-Ziel außer Reichweite – WWF fordert Waldschutzpaket und entwaldungsfreie Lieferketten
WWF: Bodenverbrauch in Österreich 2025 gestiegen
7,7 Hektar pro Tag – Politisches Ziel deutlich überschritten – „Boden-Budget“ bereits Ende April erschöpft – WWF fordert Maßnahmen gegen fortschreitende Verbauung
Budget: WWF fordert Wasserzins nach Schweizer Vorbild
Österreichisches Modell könnte rund 685 Millionen Euro jährlich für Budget bringen – Einnahmen sollen zweckgebunden in Gewässerschutz, Renaturierung und Energiesparmaßnahmen fließen













