Globale Halbzeitbilanz zeigt unzureichende Umsetzung – WWF fordert wirksame Maßnahmen und gesicherte Finanzierung, auch in Österreich – COP17-Konferenz startet am Montag
WWF warnt vor Wilderer-Chaos in Zentralafrika
Yaounde/Wien, 8. Mai 2013 – Der WWF warnt vor einem Chaos in der Zentralafrikanischen Republik, das die Artenvielfalt in den Nationalparks bedroht. Eine Gruppe von bewaffneten Wilderern drang vorgestern Montag im “Elefantendorf“ Dzanga-Bai im Dzanga-Ndoki Nationalpark in der Zentralafrikanischen Republik ein. Die mit Kalaschnikow-Maschinenpistolen bewaffneten Wilderer schossen auf ihrer Jagd nach Elfenbein von der Aussichtsplattform für Touristen auf die Elefanten. 50 bis 200 Elefanten treffen sich dort täglich um Mineralsalze zu lecken. Zwei Wissenschaftler, die im Auftrag des WWF vor Ort arbeiteten mussten flüchten. Der WWF ruft die internationale Staatengemeinschaft auf, das Chaos und die Gewalt in der Zentralfrikanischen Republik zu beenden und die einzigartigen Stätten des Welterbes zu schützen.
Der WWF erinnert die Regierung in Zentralafrika an ihr Versprechen vor zwei Wochen Truppen in die Region zu schicken um das Wildereichaos in der Region zu bekämpfen. “Kamerun und die Republik Kongo müssen Zentralafrika unterstützen, dieses Massaker zu beenden”, fordert Jim Leape, der Generaldirektor des WWF International. Der WWF rief in dieser Situation auch China und Thailand auf, die Nachfrage nach Elfenbein in ihren Ländern zu bekämpfen.
Fotos zum Download: https://photos.panda.org/gpn/external?albumId=4392
Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, WWF Pressesprecher, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
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