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WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Großartige Nachrichten: 18 Wisente konnten erfolgreich nach Aserbaidschan transportiert werden! Die Tiere sind Teil eines Auswilderungsprojekts zur Wiederansiedlung im Kaukasus, wo die Wildrinder vor rund 100 Jahren verschwunden sind. Darunter ist auch die 3-jährige Wisent-Kuh Ina aus dem Innsbrucker Alpenzoo. Sie ist bisher durch ihr forsches und selbstbewusstes Verhalten aufgefallen. Es freut uns ganz besonders, dass sie nun in ein Leben in der Wildnis entlassen wurde und damit zum Erhalt ihrer ganzen Art beitragen kann.
Das Auswilderungsprojekt soll nun einen wichtigen Beitrag zur Rettung der Kaukasus-Rinder leisten. Denn damit der Bestand nachhaltig gesichert ist, braucht es weitere Tiere vor Ort. In den nächsten Monaten werden die Tiere in einem Auswilderungsareal am Fuße des Kaukasus beobachtet und an das Leben in ihrer neuen Heimat gewöhnt, bevor sie in die Wildnis entlassen werden. Ausgewildert wurden nur gesunde und besonders robuste Tiere aus unterschiedlichen europäischen Einrichtungen.
Der WWF arbeitet bereits seit 2019 gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen daran, die Wisente in die Kaukasus-Region zurückzubringen. Mit Erfolg: Inzwischen wurden 64 Wisente nach Aserbaidschan gebracht, die sich erfolgreich fortpflanzen. Allein im vergangenen Jahr wurden 9 Kälber geboren. Mit der aktuellen Umsiedlung steigt die Zahl der Wisente im Shahdag Nationalpark auf rund 90 Tiere an.
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