Jede vierte wandernde Tierart akut bedroht – WWF fordert grenzüberschreitende Schutz-Korridore – Besonderer Fokus auf Jaguaren und Meeresarten
Bei Miranda Kerr und Heinz Fischer gehen die Lichter aus
Wien/Innsbruck, Donnerstag, 15. März 2012 – Die Earth Hour 2012 wird zur Plattform zahlreicher prominenter Persönlichkeiten für den Schutz unseres Weltklimas. Das internationale Supermodel Miranda Kerr wird anlässlich der weltweiten Earth Hour am 31. März die Lichter ausschalten. Die Klimabotschafterin hat dieses Jahr außerdem versprochen, den ökologischen Fußabdruck durch ihre Reisen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten auszugleichen. Die bekannte Starköchin Sarah Wiener und die Präsidenten von Fiji, Sri Lanka und der Malediven wurden heuer zu Botschafter der Earth Hour. Auch Bundespräsident Heinz Fischer unterstützt die Aktion und lässt die Lichter in der Hofburg löschen. Der niederländische Astronaut Andre Kuipers wird unseren Planeten genau beobachten, wenn am letzten Märztag weltweit die Lichter ausgehen und die Aktion mit Fotos und Kommentaren aus dem Weltraum begleiten. Der Umweltaktivist und ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore wird eine Videobotschaft zur Earth Hour aus der Antarktis schicken. In Österreich haben zahlreiche Unternehmen angekündigt bei der Earth Hour mitzumachen. Sie rufen ihre Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter auf, die Lichter abzuschalten und darüber hinaus in ihrem Bereich klimafreundlicher zu leben und zu wirtschaften.
Neben vielen bekannten Persönlichkeiten aus aller Welt haben nun auch zahlreiche österreichische Unternehmen ihre Teilnahme an der Earth Hour angekündigt. IKEA und die Tiroler Handelskette M-Preis werden Mitarbeiter und Kunden auffordern, die Lichter für eine Stunde abzuschalten. Die ERSTE-SPARINVEST, Honda Austria, dm drogerie markt Österreich, LEDON und Apomedica rufen öffentlich zur Teilnahme auf. Auch die Sofitel- und die Austria Hotels schalten ihre Lichter ab. Der IT-Konzern A1 löscht die Lichter des Richtfunkturms im Wiener Arsenal. Das Rogner Bad Blumau wird die Goldene Kuppel und die Wassergöttin von Künstler Andre Heller abschalten. Darüber hinaus unterstützen auch die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs und die Eventplattform Partysan die Earth Hour. Alle Unternehmen und Organisationen wollen damit einen Beitrag für den Klimaschutz liefern.
Am 31. März werden die Wahrzeichen sämtlicher Landeshauptstädte Österreichs im Dunklen bleiben. Innsbruck wird heuer die engagierteste und dunkelste Landeshauptstadt Österreichs werden, denn dort werden das Goldenes Dachl, die Annasäule, die Triumphpforte, der Stadtturm, die Hofburg, die Sprungschanze sowie Hafelekar und Seegrube auf der Nordkette verdunkelt. Die Firma Contactlinsen Dagmar Söser organisiert ein großes Earth-Hour-Fest vor dem Goldenen Dachl bei dem sich auch zahlreiche Innsbrucker Geschäftsleute beteiligen (www.earthhourfestival.com).
Der WWF ruft auch heuer wieder alle Gemeinden Österreichs, Unternehmen und alle Privatpersonen auf sich an der Earth Hour zu beteiligen. „Wir hoffen, dass sich in den nächsten zwei Wochen noch viele Unternehmen, Behörden und Organisationen melden, die mit der Earth Hour ein Zeichen für den Klimaschutz setzen wollen“, sagt WWF-Sprecher Franko Petri. Der WWF hat die Website www.earthhour.at mit weiteren Informationen zur Aktion eingerichtet.
2011 erreichte die Earth Hour 1,8 Milliarden Menschen in mehr als 5.200 Städten in 135 Ländern. Tausende Schulen, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Körperschaften nahmen an der fünften Earth Hour teil. Mehr als tausend Sehenswürdigkeiten wurden im Rahmen der Earth Hour abgeschaltet. Heuer sollen es noch mehr werden.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Factsheets, Videos und weitere Informationen auf www.earthhour.at. Festival in Innsbruck: www.earthhourfestival.com.
Fotos der letzten Jahre: http://www.flickr.com/photos/earthhour_global/sets/72157627855444345/.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Winterbilanz Wald: WWF warnt vor Trockenheit und schwierigem Waldjahr 2026
Waldböden zu Frühlingsbeginn vielerorts zu trocken, Wasserspeicher erschöpft – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und Renaturierung im Wald
WWF kritisiert Spritpreis-Populismus der Bundesregierung
Umweltschutzorganisation fordert Sofortmaßnahmen für klimafreundliche Mobilität und schrittweisen Ausstieg aus Öl und Gas: Klimaticket vergünstigen, öffentliche Verkehrsmittel ausbauen, Strukturreformen beschließen
WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz anhaltender Bedrohungen
Naturschauspiel: Monarchfalter wandern 4.000 Kilometer in den Süden – Schmetterlingsmigration trotzt Herausforderungen, aber Lage weiterhin fragil
Good News: Nestor ist ältester bekannter Seeadler in Österreich
Ein Wiedersehen der besonderen Art gab es kürzlich im Burgenland: Der Seeadler „Nestor“ wurde 15 Jahre nach seiner Beringung durch den WWF erneut gesichtet. Er gilt hierzulande als ältester bekannter Seeadler.
WWF: Renaturierungs-Atlas zu Flüssen zeigt Fortschritte in ganz Österreich, Lücken in Tirol
Neue Onlinekarte zeigt erstmals Weg zu EU-Renaturierungszielen – Insgesamt sollen über 2.500 Kilometer Flüsse renaturiert werden – Tirol mit Defiziten im Bundesländer-Check
WWF-Seeadler „Nestor“ lebt: Ältester bekannter Seeadler Österreichs gesichtet
15 Jahre alter Seeadler im Burgenland nachgewiesen – WWF fordert besseren Schutz für das Wappentier – illegale Verfolgung als große Gefahr
WWF legt 5-Punkte-Paket gegen fossile Preisfalle vor
Fossile Energiekosten senken, Subventionen umleiten, Natur schützen – WWF und Klimaforscher Huppmann fordern Reformen gegen hohe Energiepreise und steigende Klimarisiken
Neue Leitung des Presseteams beim WWF Österreich
Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation












