Mehr Wasser, mehr Artenvielfalt: Dank der erfolgreich umgesetzten Maßnahme an der Grenzmur führt der Mühlbach heute mehr als doppelt so viel Wasser wie früher.
Der WWF trauert um Freda Meissner-Blau
Wien, am 23. 12. 2015 – Der WWF Österreich trauert um Freda Meissner-Blau, eine der markantesten Politikerpersönlichkeiten und wirkungsvollsten Umwelt- und NaturschützerInnen Österreichs der vergangenen Jahrzehnte. "Freda Meissner-Blau war über Jahrzehnte hinweg nicht nur eine Kämpferin für die Natur und ein fachliches Vorbild für den WWF und alle Umweltorganisationen, sondern auch eine moralische Instanz“, betont WWF- Geschäftsführerin Andrea Johanides. „Mit Anstand und Weitsicht ist sie ihren Prinzipien des anständigen und aufrechten Handelns treu geblieben und hat sich bis ins hohe Alter aktiv für grüne Belange eingesetzt.“
Der WWF erinnert dabei an ihren Kampf gegen das Atomkraftwerk Zwentendorf, gegen das Kraftwerk Hainburg, für die Errichtung der Nationalparks Donauauen und zuletzt gegen den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal in Tirol. "Der WWF hofft, dass die Grünen das Vermächtnis Meissner-Blaus in ihrem Sinne weitertragen, denn Freda stand immer für den Schutz der Umwelt, für nachhaltiges Handeln und gegen den übertriebenen Konsum auf Kosten unserer natürlichen Ressourcen ein“, so die WWF-Geschäftsführerin. "Unser Beileid und unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden ihrer Familie“, so Johanides im Namen des gesamten WWF Österreich.
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 01/48817-250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Forschungswolf getötet – WWF kritisiert überzogene Abschusspolitik in Tirol
Artenschutzorganisation fordert Kurskorrektur im Wolfsmanagement – Besenderte Wölfe liefern wertvolle Daten für Herdenschutz und Prävention – Italien forscht, Österreich schießt ab
Kampf gegen Plastikmüll: WWF weitert Offensive gegen Geisternetze im Mittelmeer aus
Plastikkrise im Mittelmeer spitzt sich zu – Bereits vier Tonnen alte Fischereisausrüstung geborgen – Neue Tauchausbildung soll Bergungsmenge bis Jahresende verdoppeln – Ausweitung von Meeresschutzgebieten gefordert
WWF: Portugal investiert groß in Renaturierung, Österreich soll nachziehen
Portugal will 500 Millionen Euro jährlich in Wiederherstellung der Natur investieren – Gemessen an der stärkeren Wirtschaftskraft wären das in Österreich rund 840 Millionen Euro pro Jahr – WWF fordert rasche Vorlage des gesamten Renaturierungsplans von Bund und Ländern
WWF kritisiert lückenhaftes Umweltbudget
Umweltschutzorganisation warnt vor fehlenden Mitteln für Renaturierung und Gewässerschutz – Weniger Klimaschutz, mehr fossile Anreize
Vergiftete Gänsegeier: Neue Spuren im Kärntner Giftfall
WWF und BirdLife: Aktuelle Genanalyse des Mageninhalts liefert neue Erkenntnisse zur Vergiftung – Wölfe könnten das eigentliche Ziel der Täter gewesen sein
Artenschutz: WWF-Studie stellt Bundesländern schlechtes Zeugnis aus
WWF-Bundesländerbarometer: Nur vier von 35 Bewertungen erreichen gute Umsetzung – Große Defizite beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf – Lichtblick beim Seeadler
WWF: Hunderte Menschen setzen Zeichen für den Schutz des Platzertals
660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
WWF zu EABG-Einigung: Schutz der letzten Flussjuwele vor Aushebelung bewahrt
Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz













