Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
Die Rückkehr des Sibirischen Tigers
750 Sibirische Tiger streifen derzeit durch Russlands Wälder. Die Zahl hat sich damit in den letzten zwölf Jahren fast verdoppelt, 2010 wurden nur 390 der seltenen Tiere gezählt. Ein großer Erfolg für den Tigerschutz . Doch es gibt noch keine Entwarnung für den Tiger – laut Roter Liste der IUCN ist er weiterhin eine stark gefährdete Art.
Der Sibirische Tiger ist mit einer Schulterhöhe von 1,1 Metern (was knapp doppelt so hoch wie ein Labrador ist) der Größte seiner Art. Zuhause ist er in der ostasiatischen Amur-Region, weshalb er auch Amur-Tiger genannt wird. Charakteristisch ist sein langes Winterfell, mit dem er Temperaturen von bis zu minus 45 Grad Celsius aushalten kann.
Das Fell des Sibirischen Tigers wird ihm aber oft zum Verhängnis: Trotz eines weltweiten Jagdverbots werden die Tiere von Wilderern getötet und ihre Felle für bis zu 20.000 US-Dollar verkauft. Auch in der Traditionellen Asiatischen Medizin werden fast allen Körperteilen des Tigers fälschlicherweise Heilkräfte nachgesagt, wodurch etwa ihre Knochen für Tausende US-Dollar am Schwarzmarkt verkauft werden.
Einerseits durch die Wilderei, andererseits durch die Überbejagung ihrer Beutetiere und die Zerstörung des Waldes hat sich die Zahl der Sibirischen Tiger radikal verringert. Anfang des 20. Jahrhunderts lebten noch über tausend der Tiere in der Amur-Region. Ein Tiefpunkt wurde dann im Jahr 1940 verzeichnet, als nur mehr 30 Sibirische Tiger gezählt werden konnten. Durch die intensiven Bemühungen zu ihrem Schutz konnte sich die Tiger langsam wieder erholen. Die aktuellen Zahlen sind ein Grund zur Hoffnung.
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