Gleich zwei Zwillingsgeburten bei den Berggorillas im Virunga-Nationalpark sorgen für Aufsehen. Feldteams konnten bereits beobachten, dass die Tiere innerhalb ihrer Familie einen bemerkenswerten Zusammenhalt zeigen.
Earth Hour 2014 – In ganz Österreich gehen die Lichter aus
Wien, 10. März 2014 – Am Samstag, den 29. März, gehen auch in Österreich wieder um 20.30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Auch heuer haben wieder alle Landeshauptstädte zugesagt die Lichter ihrer Wahrzeichen abzuschalten. Bundeskanzler Werner Fayman, das Umwelt- und Wirtschaftsministerium, Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou sowie Miss Earth 2012, Sandra Seidl, unterstützen die Aktion. Die Unternehmen IKEA, A1 Telekom Austria, Canon Österreich, Allianz, Pfanner, das Hotel Bristol, Sony Pictures und die Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs setzen sich für die Earth Hour ein. Die Mitarbeiter und Kunden der Unternehmen werden mobilisiert und zum Mitmachen aufgerufen. Der WWF hofft auch heuer wieder auf möglichst viele Gemeinden, Städte und Privatpersonen, die sich an der Earth Hour beteiligen. „Mit der Earth Hour kann jeder sein Zeichen für den globalen Klimaschutz setzen und darüber nachdenken wie man im persönlichen Bereich Energie einsparen kann“, sagt WWF-Sprecher Franko Petri. 2013 erreichte die Earth Hour weltweit hunderte Millionen Menschen in 7.000 Städten und Gemeinden aus 154 Ländern.
In Österreich haben wieder alle Landeshauptstädte für den 29. März zugesagt ihre Wahrzeichen abzuschalten: in Innsbruck das Goldene Dachl und der Stadtturm; in Bregenz der Martinsturm; in St. Pölten das Rathaus, der Rathausplatz und der Karmeliterhof; in Graz der Schlossberg mit Uhrturm, Dom, Herz-Jesu-Kirche, Rathaus und Oper; in Klagenfurt der Lindwurm und das Rathaus; in Linz das Lentos Kunstmuseum; in Eisenstadt das Schloss Esterházy sowie die Martinskaserne für die ganze Nacht; in Salzburg die Festung Hohensalzburg, die Altstadtkirchen, Denkmäler, Brunnen und das Mozartdenkmal; in Wien das Rathaus und die Fassade von Schloss Schönbrunn mit der Gloriette. Auch das Schloss Belvedere und der Arsenalturm werden verdunkelt. In Kufstein lässt Bürgermeister Martin Krumschnabel Teile der Altstadt und die Festungsbeleuchtung abschalten und die Stadt organisiert einen Fackelzug mit Feuershow und Live-Musik.
Der WWF freut sich besonders über die Unternehmen, die auch heuer wieder bei der Earth Hour mitmachen. So lädt IKEA als Mitglied der WWF CLIMATE GROUP Kunden und Mitarbeiter über ihre vielen Kommunikationskanäle zur Teilnahme ein. Die A1 Telekom Austria verbreitet die Earth Hour über ihre Social Media Kanäle und bietet einen Blog an. Die ERSTE-SPARINVEST dreht ihre Lichter ab. Die ALLIANZ Versicherung macht eine Schlagzeile zum Tag, empfiehlt die Earth Hour in ihren Social Media Kanälen und macht ein Wochenquiz für Mitarbeiter. Auch die Vorarlberger Firma Pfanner verbreitet die Aktion über ihre Website und auf Facebook.
Der WWF ruft ganz Österreich auf am 29. März um 20.30 Uhr nicht nur die Lichter für eine Stunde abzuschalten sondern auch ein persönliches Zeichen für das Energiesparen über die Earth Hour hinausgehend im eigenen Umfeld zu setzen. „Alle zusammen können wir sehr viel Energie einsparen. So brauchen wir weniger Atomstrom, schonen unsere Flüsse und schützen unsere Natur“, erklärt Petri. Beispiele für das Energiesparen und weitere Informationen zur Earth Hour 2014 finden Interessierte unter www.earthhour.at.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Sprecher für die Earth Hour, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at. Factsheets, Unterstützer, Videos, Fotos, Plakate, Logos, Energiespartipps und weitere Informationen auf www.earthhour.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Neue Salzburger Wolfsverordnung widerspricht europäischem Artenschutzrecht
Naturschutzorganisation kritisiert die geplanten anlasslosen Tötungen von Wölfen – Vorgehen gegen geschützte Wildtiere ist in Salzburg völlig überschießend
WWF: Interne Akten zeigen schwere Mängel beim Kraftwerksausbau Kaunertal
23 Nachforderungen, jede zweite betrifft Sicherheitsfragen – Tiwag-Unterlagen unvollständig, zentrale Risiken trotz Nachreichungen immer noch ungeklärt – WWF fordert Stopptaste für UVP
Dramatischer Rückgang: Kaiserpinguine jetzt „stark gefährdet“ – WWF fordert raschen Klimaschutz
Antarktis-Lebensraum zunehmend bedroht – Kaiserpinguine auf der Roten Liste der IUCN hochgestuft – WWF fordert dringend bessere Arten- und Klimaschutzmaßnahmen
Biber als Klima-Helden: Streng geschützte Art schafft effektive Kohlenstoffsenken
Neue Studie bestätigt positive Effekte von Biberdämmen: Durch Biber geschaffene Feuchtgebiete speichern große Mengen an Kohlenstoff – WWF fordert mehr Raum für den Biber
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung













