Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Good News: Luchs Janus im Nationalpark Kalkalpen freigelassen
Gute Nachrichten aus dem Nationalpark Kalkalpen: Am Freitag wurde dort Luchs Janus freigelassen! Es ist ein wichtiger Zwischenschritt, um den Luchsbestand in den Kalkalpen zu stützen. Denn dieser ist mittlerweile kaum mehr überlebensfähig, weil die wenigen Luchse sich seit 2019 nicht mehr fortpflanzen und zudem schon sehr alt sind. Der junge Janus soll nun frischen Wind in die Region bringen.
Geboren wurde Janus im Wildkatzendorf Hütscheroda, das am sogenannten EAZA-Zuchtprogramm beteiligt ist. Im Rahmen des Programmes werden Luchse unter strengen Bedingungen gezüchtet und anschließend in speziellen Gehegen aufgezogen. Wenn die Tiere etwa eineinhalb Jahre alt sind, können sie unter strengen Vorgaben im Rahmen von speziellen Projekten freigelassen werden.
Die Freilassung von Janus kann freilich nur als erster Zwischenschritt angesehen werden. Denn nur ein großes Bestandsstützungsprojekt in den Nördlichen Kalkalpen ist dafür geeignet, die letzten Luchse vor einem neuerlichen regionalen Aussterben zu retten. Um langfristig eine sich selbst erhaltende Luchspopulation zu etablieren, braucht es ein umfassendes Bestandsstützungs-Projekt in Österreich unter Beteiligung aller Interessengruppen. Im LE-Projekt „Aktionsplan Luchs in Österreich“ verfolgen wir als WWF gemeinsam mit unseren Projektpartner:innen genau diese Vision einer überlebensfähigen Trittsteinpopulation, die den Luchsbestand in den Alpen stärken soll.
Wie funktioniert eigentlich eine Luchs-Freilassung? Hier gibt es mehr Infos.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten
WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
Aschermittwoch: WWF empfiehlt heimischen Bio-Fisch als Alternative zu Hering und Co
Weltmeere drastisch überfischt – Nordatlantische Heringsbestände in kritische Bereiche gesunken – 92 Prozent des konsumierten Fischs in Österreich importiert
Schutz der Mur: Slowenische Regierung stoppt endgültig alle Kraftwerkspläne
WWF begrüßt Konzessionsentzug für acht geplante Wasserkraftwerke an der Mur an der Grenze zur Steiermark – Weg frei für Renaturierung im UNESCO-Biosphärenpark
Good News: Slowenien stoppt Kraftwerkspläne an der Mur
Aufatmen an einem der letzten großen, frei fließenden Flüsse Mitteleuropas: 8 geplante Wasserkraftwerke an der Mur werden doch nicht gebaut.
WWF-Hilferuf: Amphibien in Not am Tiroler Inn
Neue Untersuchung zeichnet drastisches Bild vom Zustand der Frosch- und Schwanzlurche – INNsieme connect setzt Hilfsmaßnahmen für bedrohte Amphibienarten
Good News: Rekordverdächtige Tiger-Großfamilie in China gesichtet
Extrem seltene Sichtung in Nordchina: Eine Amur-Tigerin streift dort mit gleich 5 Jungtieren durch die Wälder.
WWF: Neuer IPBES-Bericht sollte Weckruf für Politik und Wirtschaft sein
Report zeigt wirtschaftliche Risiken des Verlusts von Arten und Ökosystemen – WWF fordert Gegensteuern – „Wer ohne Rücksicht auf planetare Grenzen wirtschaftet, sägt am eigenen Ast“













