Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter
Good News: Panama verdoppelt sein Meeresschutzgebiet
Mitten in der Karibik liegt das Meeresschutzgebiet Banco Volcán, das zu Panama gehört. Bald soll es gewaltig wachsen: Denn die Fläche des Schutzgebiets wird nun auf knapp 94.000 Quadratkilometer erweitert. Das Land verdoppelt damit fast die Größe seiner Meeresschutzgebiete. Denn künftig soll somit über 54% der Meeresfläche, die zur Wirtschaftszone Panama gehört, unter Schutz stehen. Derzeit sind es um die 30%.
Diese wichtige Entscheidung wurde auf einer internationalen Konferenz zum Schutz der Ozeane getroffen, die in Panama stattfand. Außerdem haben die an der Konferenz teilnehmenden Länder angekündigt, rund 17,8 Milliarden Euro für den Schutz der Ozeane investieren zu wollen.
Die Vergrößerung des Meeresschutzgebiets in Panama ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Denn bis 2030 sollen weltweit 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unter Schutz gestellt werden. Auf der Weltnaturkonferenz hat man sich in einem neuen Weltnaturabkommen darauf geeinigt. Auf unserem Planeten sind derzeit nur 15% der Landflächen und 7,5% der Meeresgebiete als Schutzgebiete deklariert.
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