Zum Ende der Begutachtung: Zentrale Maßnahmen fehlen, Finanzierung ungeklärt – Weitreichende Ausnahmen bei Stadtbegrünung – WWF fordert grundlegende Überarbeitung
Good News: Rekordverdächtige Tiger-Großfamilie in China gesichtet
Es sind sensationelle Aufnahmen aus Nordchina: Mit gleich 5 Jungtieren spaziert eine Amur-Tigerin durch die Landschaft. Die Sichtung eines Tigerweibchens mit so vielen Jungtieren in freier Wildbahn ist extrem selten. Normalerweise liegt die durchschnittliche Wurfgröße bei zwei Tieren. Die Tiger-Großfamilie macht nun Hoffnung, dass immer mehr Tiger in die Region zurückkehren.
Vor 30 Jahren wären Amur-Tiger durch Lebensraumverlust und Verfolgung in Nordchina beinahe ausgestorben. Einer der Hauptgründe für den dramatischen Rückgang der Tigerpopulation war Wilderei. Seit vielen Jahren arbeiten die Behörden im Nordosten Chinas gemeinsam mit dem WWF daran, den Lebensraum der Tiger und ihrer Beutetiere zu schützen. Der WWF China hat über 1.000 Ranger:innen ausgebildet, die Bewegungen der Tiger verfolgen und Wilderei verhindern. Außerdem wurden in der Region über 30 Hektar Wald renaturiert und mehr als 1.000 Quadratkilometer Tigerlebensraum miteinander vernetzt.
Und die Schutzbemühungen wirken: Lebten 2016 nur rund 7 wilde Amur-Tiger in China, so waren es 2023 bereits etwa 60 Tiere. Durch solche Maßnahmen haben die gesichteten Jungtiere und ihre Mutter deutlich bessere Überlebenschancen.
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