Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
Kein Aprilscherz: Braunbär “Toni” in Tirol eingewandert
Wien, am 1. 4. 2009 – Anders als die Kurzbesucher aus dem Trentino der vergangen Jahre – wie die Bärin Vida, JJ1 alias Bruno oder sein Bruder JJ2 – ist nunmehr der erste Bär in Tirol dabei, in seiner alten Heimat wieder nachhaltig Fuß zu fassen. “Toni”, wie der WWF den Einwanderer liebevoll nennt, hat bereits im Hinteren Stubaital in der Nähe von Innsbruck seine Winterruhe verbracht. Er ist somit der einzige Bär seit 100 Jahren, der in Tirol überwintert hat. “Dass sich der Bär ganz offensichtlich bei uns in Tirol wohl fühlt, zeigt die hervorragende Eignung vor allem der Tiroler Berggebiete als Bärenlebensraum”, erklärt Christoph Walder, WWF-Bärenprojektleiter.
Es ist möglich, dass “Toni” die gesamte Saison im Tiroler Zentralalpenraum bleiben wird. “Der Bär gehörte Jahrhundert lang zu den typischen Wildtieren Tirols. Wir appellieren an die Tiroler, diesem Bären nun seine verdiente Chance zu geben, wieder dauerhaft in Tirol heimisch zu werden!”, so der WWF.
Die Überwinterung des Bären “Toni” in Tirol wertet der WWF als Zeichen dafür, dass die aus dem italienischen Trentino stammenden Bären nicht nur als regelmäßige Besucher bei uns auftauchen, sondern in Tirol wieder zum Standwild werden.
Umso wichtiger ist es, dass das Land Tirol nun in umfassender Weise alle Aufgaben gemäß des Österreichischen Bärenmanagementplanes umsetzt. Dazu gehören vor allem die andauernde Information, die gezielte Aufklärungsarbeit und die ernst gemeinte Einbindung aller Betroffenen in enger Zusammenarbeit mit den Bärenanwälten und Wildtierexperten. In einem entsprechenden Bärenmonitoring können die Wege und das Wohlergehen des Bären dauerhaft überwacht werden.
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 01 / 488 17 – 250
Christoph Walder, WWF-Projektleiter Braunbär, Tel. 0676/925 54 30
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen
20 Jahre WWF Earth Hour: Licht aus gegen Energieverschwendung
Jubiläum für eine der größten Klima- und Naturschutz-Aktionen – Berühmte Wahrzeichen, Städte und Gemeinden machen mit – Bundespräsident Van der Bellen unterstützt Aktion in Österreich
WWF: Geplantes Salzburger Landesentwicklungsprogramm befeuert Flächenfraß
Begutachtungsphase endet am Mittwoch: Regelungen für Gewerbeparks und Einkaufszentren sollen auf Kosten wertvoller Böden gelockert werden – WWF fordert Fokus auf Bestand statt Neuwidmung auf der grünen Wiese
Energiekrise: WWF fordert Spritverbrauchsbremse
Aktuelle Stellungnahme zur geplanten Mineralölsteuer-Senkung – Umweltschutzorganisation fordert Energiespar-Programme und Offensive für öffentliche Verkehrsmittel, um hohe Erdölabhängigkeit zu reduzieren
Ostern ohne bitteren Beigeschmack: WWF fordert entwaldungsfreie Lieferketten für Schokolade
Kakao-Anbau setzt Regenwälder unter Druck – Klimakrise treibt Preise an – WWF plädiert für nachhaltigen Konsum zu Ostern und fordert bessere Rückverfolgbarkeit für Kakaoprodukte
Trockenheit im Seewinkel: WWF warnt vor Lebensraumverlust für Zugvögel
Rückkehr der Zugvögel im März – WWF warnt vor dramatischem Verlust der salzhaltigen Lacken im Seewinkel – Säbelschnäbler besonders betroffen
Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten: WWF fordert sichere Routen
Jede vierte wandernde Tierart akut bedroht – WWF fordert grenzüberschreitende Schutz-Korridore – Besonderer Fokus auf Jaguaren und Meeresarten
Winterbilanz Wald: WWF warnt vor Trockenheit und schwierigem Waldjahr 2026
Waldböden zu Frühlingsbeginn vielerorts zu trocken, Wasserspeicher erschöpft – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und Renaturierung im Wald













