Gleich zwei Zwillingsgeburten bei den Berggorillas im Virunga-Nationalpark sorgen für Aufsehen. Feldteams konnten bereits beobachten, dass die Tiere innerhalb ihrer Familie einen bemerkenswerten Zusammenhalt zeigen.
Punktlandung in Marchegg: WWF freut sich über den ersten Storch
Wien/Marchegg, am 20. März 2017 – Dieser Tage, am 17. März 2017 um 18.34 Uhr, wurde der erste Weißstorch der Saison im WWF-Reservat Marchauen in Niederösterreich gesichtet. Der erste Ankömmling der Marchegger Storchenkolonie hat sich heuer den Storchenhorst am Kamerahorst als Brutplatz ausgesucht. „Innerhalb der nächsten beiden Wochen werden die übrigen Störche nach und nach im Schutzgebiet eintreffen, ihre riesigen Nester einem Frühjahrputz unterziehen und weiter ausbauen“, freut sich Marion Schindlauer vom Storchenhaus Marchegg über die Rückkehr der gefiederten Sommergäste. Am 18. März öffnete auch das Marchegger Storchenhaus wieder seine Pforten. Ein spannendes Exkursionsprogramm lädt Groß und Klein zum Ausflug in die Au ein. Alle Termine sind unter www.wwf.at/auerlebnis zu finden.
Der erste Storch ist gelandet. Nach und nach kehren auch die weiteren Störche aus ihren Winterquartieren zurück und beziehen die majestätischen Baumhorste in den alten Eichen beim Schloss Marchegg. Dann stehen erst mal „Renovierungsarbeiten“ an den tonnenschweren Nestern an. Als kleine Unterstützung hat das Storchenhaus-Team im Winter drei neue Nistplattformen aus Weidenästen in den Bäumen der Marchegger Kolonie platziert. Diese bieten den Störchen zusätzliche Nistmöglichkeiten. Im April beginnt dann das Brutgeschäft. „2016 haben in den Unteren Marchauen 36 Storchenpaare 79 Junge großgezogen“, bilanziert Marion Schindlauer die abgelaufene Saison. „Der Bruterfolg lag damit letztes Jahr deutlich unter dem langjährigen Mittel. Warum letztes Jahr weniger Störche in Marchegg gebrütet haben ist unklar. Es ist nicht auszuschließen, dass die lange Reise aus dem Winterquartier letztes Jahr viele Opfer gekostet hat.“
Im Auenreservat Marchegg findet Meister Adebar jedenfalls sehr günstige Bedingungen vor. In den Auwiesen und Tümpeln herrscht ein reiches Angebot an Nahrung wie Frösche, Krebse und Heuschrecken. Seit zwei Jahren weiden hinter dem Marchegger Schloss wieder Rinder und Pferde. Diese halten die Vegetation niedrig und machen dem Storch die Jagd auf seine Beute leicht.
Störche leben in den March-Auen noch sehr traditionell auf alten Eichen. Die Nester werden jahrzehntelang von den Störchen als Behausung genutzt und entsprechend gepflegt und ausgebaut. Aktuell findet sich in den Auwäldern des Schutzgebietes Platz für bis zu 50 große Storchenester.
Am 18. März öffnet auch das Storchenhaus im Schlosspark Marchegg wieder seine Pforten. Das Besucherzentrum ist täglich von 09:30 bis 16:00 geöffnet und bietet spannende Einblicke in die Lebewelt der Au. Über das Jahr verteilt werden spannende Exkursionen in die Au angeboten. Im angeschlossenen Shop sind Bio- und regionale Produkte erhältlich.
Zum Besucherzentrum: www.wwf.at/storchenhaus
Infos zu den Exkursionen und „Aktionstagen“ des Storchenhauses: www.wwf.at/auerlebnis
Der WWF dankt den Österreichischen Lotterien, die das Programm zum Schutz der Störche seit vielen Jahren unterstützen.
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF Pressesprecherin, Tel.: +43 1 48817 250 oder claudia.mohl@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Neue Salzburger Wolfsverordnung widerspricht europäischem Artenschutzrecht
Naturschutzorganisation kritisiert die geplanten anlasslosen Tötungen von Wölfen – Vorgehen gegen geschützte Wildtiere ist in Salzburg völlig überschießend
WWF: Interne Akten zeigen schwere Mängel beim Kraftwerksausbau Kaunertal
23 Nachforderungen, jede zweite betrifft Sicherheitsfragen – Tiwag-Unterlagen unvollständig, zentrale Risiken trotz Nachreichungen immer noch ungeklärt – WWF fordert Stopptaste für UVP
Dramatischer Rückgang: Kaiserpinguine jetzt „stark gefährdet“ – WWF fordert raschen Klimaschutz
Antarktis-Lebensraum zunehmend bedroht – Kaiserpinguine auf der Roten Liste der IUCN hochgestuft – WWF fordert dringend bessere Arten- und Klimaschutzmaßnahmen
Biber als Klima-Helden: Streng geschützte Art schafft effektive Kohlenstoffsenken
Neue Studie bestätigt positive Effekte von Biberdämmen: Durch Biber geschaffene Feuchtgebiete speichern große Mengen an Kohlenstoff – WWF fordert mehr Raum für den Biber
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung













