Österreichisches Modell könnte rund 685 Millionen Euro jährlich für Budget bringen – Einnahmen sollen zweckgebunden in Gewässerschutz, Renaturierung und Energiesparmaßnahmen fließen
Sto – Österreich unterstützt WWF Eisbärenschutzprogramm
Wien, 7. Juni 2011 – Das Kärntner Unternehmen Sto Ges.m.b.H., Tochtergesellschaft der StoAG – einem der weltweit führenden Anbieter von Fassadendämmsystemen – ist neuer Partner des WWF Österreich. Sto unterstützt mit dem WWF Eisbärenschutzprogramm einen Teil des internationalen WWF Klimaschutzprogramms und setzt mit einem Energiemonitoring-System in der Villacher Zentrale darüber hinaus betriebsinterne Effizienzmaßnahmen. „Zeitgemäße Wärmedämmprodukte ermöglichen enorme Energieeinsparungen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich WWF-Klimaexpertin Annabella Musel über die Partnerschaft mit Sto.
Eisbären zählen zu den vom Klimawandel am stärksten bedrohten Arten und sind so zu einem traurigen Symbol für die globale Erderwärmung geworden. Die weltweit steigenden Temperaturen lassen ihren Lebensraum davon schmelzen. In den letzten 30 Jahren ist die Eisdicke der Arktis um 40 Prozent geschrumpft. „Das Schicksal der Eisbären führt deutlich vor Augen, welche Folgen der Klimawandel heute bereits hat. Aktiver Klimaschutz bedeutet, jetzt etwas zu unternehmen“, betont Sto Geschäftsführer DI Walter Wiedenbauer. „Die Kooperation mit dem WWF ist einer von mehreren nachhaltigen Beiträgen von Sto.“ In der Sto-Zentrale in Villach wird beispielsweise ein neues Energiemonitoring-System zur Verbesserung der betrieblichen Energieeffizienz implementiert. Dieses zeichnet sämtliche Energieverbräuche präzise auf, wodurch Verbrauchsschwankungen und Ursachen für Energieverluste rasch erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden können. 2012 wird mit dem neuen Verkaufscenter in Wien darüber hinaus eines der ersten Firmengebäude Österreichs in Passivhausbauweise eröffnet.
Klimaschützer Gebäudedämmung: Österreich weit bis zu 50 Prozent Energieeinsparung möglich
Gebäude sind EU-weit die größten Energieverbraucher und Verursacher von CO2-Emissionen. Schlecht gedämmte Wände führen zu einem Wärmeverlust von ca. 30 Prozent. Die Folge ist ein hoher Energiebedarf – im Winter zum Heizen, im Sommer zum Kühlen. Durch bessere Gebäudehüllen und andere Maßnahmen der thermischen Sanierung kann Heizenergie und Strom gespart und somit der Gebäudeenergiebedarf von Wohn- und Dienstleistungsgebäuden in Österreich innerhalb der nächsten 40 Jahre um bis zu 51 Prozent gesenkt werden. „Weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger Energiekosten”, so Musel. „Moderne Gebäudedämmungen können die Kosten für Heiz- und Kühlenergie um bis zu 90 Prozent senken.”
Sto: Perfekte Balance zwischen Ökonomie und Ökologie
Sto ist ein weltweiter Anbieter von Wärmedämmung, Farben, Putze, Betoninstandsetzung, Bodenbeschichtung und Akustiklösungen. Im Segment Fassadendämmsysteme ist Sto einer der international führenden Hersteller. Damit leistet Sto einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, der in der Agenda des Unternehmens ganz weit oben steht. Das Unternehmen – eine Tochterfirma der deutschen Sto AG – steht für erstklassige Qualität und für Produkte, bei denen Ökonomie und Ökologie keinen Widerspruch darstellen. Ganz im Gegenteil: Sto ist Vorreiter für ökologischen Denken und Handeln und versteht sich als Technologieführer für die menschliche und nachhaltige Gestaltung gebauter Lebensräume. Bester Beweis dafür: Alle acht Niederlassungen in Österreich sind zertifizierte Klimabündnisbetriebe.
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel.: 01-48817-250,
E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Sabine Pickl, Pressestelle Sto, Tel.: 04242-33133-9161,
E-Mail: s.pickl@stoeu.com
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Salzburger Wolf-Verordnung verstößt gegen EU-Recht
Naturschutzorganisation warnt vor Gefährdung des Artenschutzes und erheblichem Tierleid – Rückzug der Verordnung aufgrund zahlreicher Mängel gefordert
WWF-Analyse zeigt dramatische Unterfinanzierung des Naturschutzes
Finanzierungslücke von fast einer Milliarde Euro beim Schutz der Biodiversität – Nur 30 Prozent des Bedarfs gedeckt – WWF und Wissenschaft fordern Kurswechsel bei Budget-Entscheidungen
WWF kritisiert Österreich-Vorstoß zur Lockerung von EU-Umweltauflagen
Kritik an Vorpreschen der Bundesregierung bei Deregulierung – Natur- und Artenschutz-Richtlinien wichtiges Schutzschild für Biodiversität und Klima
Durchbruch an der Grenzmur: WWF zeigt, wie Renaturierung gelingt
WWF Österreich und slowenische Projektpartner stellen natürlichen Fluss der Mur wieder her – Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Flusslebensräume
Hitzetod bedroht Amazonas-Delfine: Studien zeigen gefährliche neue Normalität
Anhaltende Überhitzung von Flüssen gefährdet seltene rosa Flussdelfine – Klimakrise als Ursache für “thermische Fallen” von bis zu 41 Grad Celsius – WWF fordert besseren Schutz von Flüssen
Hunde-Spaziergang am Inn: Wie man Vogel-Nachwuchs schützen kann
An den Kiesbänken des Inns brüten derzeit wieder seltene Vogelarten. Doch Spaziergänger:innen und freilaufende Hunde können den Nachwuchs unwissentlich gefährden.
Statusbericht Wolf: 121 Wölfe in Österreich nachgewiesen, weniger Rudel, kaum Nachwuchs
Neuer Bericht des Österreichzentrums: Rückgang auf acht Wolfsrudel im Vorjahr, nur wenige Welpen, Rekordzahl an Abschüssen – WWF fordert mehr Herdenschutz
Brutsaison am Inn: WWF und BirdLife appellieren für mehr Rücksicht auf seltene Kiesbrüter
Gefährdete Vogelarten brüten am Inn – Steigende Bestände bei Flussuferläufern geben Hoffnung – Naturschutzorganisationen warnen vor Störungen durch Menschen













