Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
Warscheneck: „Nach dem Nein zur Skischaukel – Ja zur Natur!“
Umweltdachverband, Naturfreunde, Naturschutzbund, Alpenverein & WWF:
Nationalpark Kalkalpen feiert demnächst 20. Geburtstag – Nationalparkerweiterung wann, wenn nicht jetzt?
Neuaufstellung des Tourismus ist Gebot der Stunde – Weichen jetzt Richtung Landschaftserhaltung und Naturschutz stellen!
Linz, 29. Juni 2017 – „Die Situation ist mittlerweile klar: Eine Skischaukel am Warscheneck ist rechtlich nicht möglich. Jetzt geht es darum, möglichst rasch die richtigen Schritte für eine positive Weiterentwicklung der Nationalparkregion zu setzen. Die Mitgliederentwicklung der alpinen Vereine zeigt deutlich, dass die Menschen die Natur erleben und dort Kraft tanken wollen. Einzigartige Naturlandschaften, wie die Pyhrn-Priel-Region, haben diesbezüglich viel zu bieten. Diese Chance muss genutzt werden“, betont Herbert Jungwirth, Sprecher des „Mollner Kreises“ und Naturschutzreferent des OÖ Alpenvereins.
Nationalpark OÖ Kalkalpen-Region ist eine 5*-Landschaft – Chancen jetzt nutzen!
„Dringend erforderlich ist eine personelle Neuaufstellung verbunden mit einer strategischen Neuausrichtung des Tourismusverbandes Pyhrn-Priel. Dieser sollte mit 1.1.2018 durch einen neu zu gründenden überregionalen Tourismusverband Nationalpark Kalkalpen abgelöst werden. Der Nationalpark als regionales Leitprojekt muss mit seinen einzigartigen Naturwerten und Alleinstellungsmerkmalen ins Zentrum der touristischen Positionierung der Pyhrn-Priel-Region rücken. Die Nationalpark OÖ Kalkalpen-Region ist eine 5*-Landschaft. Sie hat es verdient, als solche naturtouristisch in Wert gesetzt zu werden. Der geforderte naturverträgliche Entwicklungsimpuls hat mit der längst fälligen Nationalparkerweiterung um die Haller Mauern und das Warscheneck einherzugehen“, erklärt Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes.
Weiterentwicklung der Wurzeralm – Ausbau zu Skitourenzentrum und Familienskigebiet
„Skitourengehen boomt immer mehr, die Wurzeralm bietet ideale Voraussetzungen für ein Skitourenzentrum, aber auch die Möglichkeiten für Langlauf und Schneeschuhwandern bestehen. Der Erholungsraum Natur ist unsere Chance. Dafür bedarf es aber großräumiger Konzepte und Angebote und kein Kirchturmdenken, das nach wie vor die Pyhrn-Priel-Region dominiert und blockiert“, bemerkt Sepp Friedhuber von den Naturfreunden OÖ.
Nationalparkgesetz gibt keinen Spielraum – Erweiterung muss erfolgen
„Eine Erweiterung des Nationalparks ist überfällig, da vertraglich festgelegt, allerdings ohne den strengen Schutzstatus von Naturschutzgebieten aufzuweichen“, betont Josef Limberger, Obmann des Naturschutzbundes OÖ.
Klimawandel fördert alpinen Naturtourismus
„Der wachsende Trend zum ursprünglichen Natur- und Wildniserlebnis bietet in der Nationalparkregion die Möglichkeit, Tourismus und Naturbewahrung zu verbinden. Der erfolgreiche „Lechweg“ in Tirol zeigt vor, wie das geht. Die Nationalparkerweiterung muss daher endlich umgesetzt werden, um die Chance für die Region nicht zu verspielen“, fordert Matthias Schickhofer für den WWF Österreich.
Rückfragehinweis:
Pressesprecherin WWF Österreich, Claudia Mohl, 01/48817-250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf













