Umweltschutzorganisation warnt vor fehlenden Mitteln für Renaturierung und Gewässerschutz – Weniger Klimaschutz, mehr fossile Anreize
WWF-Erfolg: Brutrekord bei den Weißstörchen
In den Auwiesen und Tümpeln des geschützten WWF-Reservats Marchegg fühlen sich Weißstörche besonders wohl. Das liegt vor allem daran, dass sie dort durch unsere Naturschutz-Maßnahmen viele Großinsekten wie Heuschrecken oder Käfer zu fressen finden. Im vergangenen Jahr zeigte sich, dass sich die Schutzbemühungen auszahlen: 2022 brüteten 39 Paare, wovon 37 auch Nachwuchs bekamen. Insgesamt flogen 108 Jungvögel aus. Mit einem Schnitt von 2,77 flüggen Jungvögeln pro Brutpaar wurde damit ein Rekordwert für die letzten Jahrzehnte erreicht.
Im geschützten WWF-Auenreservat und in der Stadt Marchegg hält sich die Storchenkolonie also gut. Doch leider geht grundsätzlich im gesamten March-Thaya-Raum die Zahl der Brutpaare zurück. Ursache dürfte sein, dass die Schneeschmelze, die früher verlässlich zu einem Frühlings-Hochwasser geführt hat, durch die Klimakrise ausbleibt. Das verändert das gesamte Auen-Ökosystem und das Gebiet wird für Störche weniger attraktiv. Um den Storchenbestand zu stützen, braucht es deshalb effektive Maßnahmen zur Restaurierung der Flusslandschaft, damit es in den Auen wieder mehr Wasser gibt. Der WWF arbeitet daran in seinen Projekten.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Vergiftete Gänsegeier: Neue Spuren im Kärntner Giftfall
WWF und BirdLife: Aktuelle Genanalyse des Mageninhalts liefert neue Erkenntnisse zur Vergiftung – Wölfe könnten das eigentliche Ziel der Täter gewesen sein
Artenschutz: WWF-Studie stellt Bundesländern schlechtes Zeugnis aus
WWF-Bundesländerbarometer: Nur vier von 35 Bewertungen erreichen gute Umsetzung – Große Defizite beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf – Lichtblick beim Seeadler
WWF: Hunderte Menschen setzen Zeichen für den Schutz des Platzertals
660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
WWF zu EABG-Einigung: Schutz der letzten Flussjuwele vor Aushebelung bewahrt
Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Umweltschutzorganisation ortet falsche Prioritäten: Umweltschädliche Subventionen bleiben großteils unangetastet, Biodiversität bleibt unterfinanziert, beim Klimaschutz wird gekürzt
WWF: Österreichs Luchsbestand auf nur mehr rund 30 Tiere geschrumpft
Tag des Luchses: Aktueller FFH-Bericht an die EU-Kommission zeigt weitere Verschlechterung der bislang größten Teilpopulation im Mühl- und Waldviertel – WWF fordert rasche Bestandsstützung
WWF: Neun von zehn Flusspegeln mit Niedrigwasser
90 Prozent der Pegelmessstellen mit niedrigen bis sehr niedrigen Abflüssen – Flüsse in Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert mehr Renaturierung und Schutz für Gewässer
Welttag der Ozeane: WWF fordert Verdreifachung der Schutzgebiete im Mittelmeer
Rund 90 Prozent der Meeresfläche im Mittelmeer derzeit nicht geschützt – Überfischung, Verschmutzung und Klimakrise bedrohen einzigartige Artenvielfalt












