In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
WWF-Erfolg: Tiger im Norden Myanmars gesichtet
Auf dem ersten Foto sieht man einen verschwommenen Tiger-Kopf am Bildrand. Auf dem zweiten Bild ist der gestreifte Körper dann ganz deutlich zu sehen: Wir haben Tiger im Norden Myanmars entdeckt! Im Jänner und im Juni 2024 konnten gleich zwei verschiedene Tiger gesichtet werden. Zuletzt konnten wir dort im Jahr 2018 einen Tiger nachweisen. Die aktuelle Sichtung zeigt uns nun, dass sich der Tigerschutz vor Ort lohnt und auf jeden Fall fortgesetzt werden muss.
Die nördlichen Wälder Myanmars sind eine der letzten Hochburgen für Tiger. Doch die Herausforderungen im Land erschweren unsere Schutzarbeit. Deshalb unterstützt der WWF Gemeinden vor Ort, die sich für den Schutz des Tigers einsetzen. Konkret arbeiten wir mit 12 Gemeinden im Norden Myanmars zusammen. Die Gemeindemitglieder werden geschult, um die Tiger und ihre Beutetiere zu überwachen. Im Zuge dessen stellten sie von Oktober 2023 bis Februar 2024 auch die Wildtierkameras auf.
Neben der sensationellen Sichtung des Tigers zeigen die Bilder auch andere Arten: Darunter sind ein Leopard und zwei Sambar-Hirsche. Der WWF unterstützt nun die Gemeinden und eine lokale Naturschutzorganisation dabei, die Bestände und Bewegungsmuster genauer zu untersuchen und auszuwerten. Doch es braucht weitere Maßnahmen, um den Tiger zu schützen. So setzt sich der WWF unter anderem vehement gegen Tigerwilderei in ganz Asien ein. Auch in Myanmar müssen die Wilderei, der illegale Wildtierhandel und die Handelsrouten genauer erforscht und verstanden werden. Nur so können wir die letzten Tiger retten.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













