Spektakuläre Aufnahmen zeigen Leopardensprung über Grenzzaun – Hoffnung für eine bedrohte Art – WWF Österreich setzt sich zum Arterhalt im Kaukasus ein – Internationaler Tag des Leoparden am 3. Mai
WWF Österreich kritisiert MERCOSUR-Abkommen
Der WWF Österreich sieht das geplante EU-MERCOSUR-Abkommen in seiner jetzigen Form sehr kritisch. „Die südamerikanische Agrarindustrie produziert häufig auf gerodeten Regenwaldflächen. Somit würde zum Beispiel die Ausweitung der Fleischexporte sowohl die Klimakrise als auch die Naturzerstörung befeuern“, warnt Georg Scattolin, Leiter des Internationalen Programms beim WWF Österreich. In Südamerika vernichtete die Ausbreitung der industriellen Landwirtschaft – vor allem Sojaanbau und Rinderhaltung – von 1990 bis 2015 über 90 Millionen Hektar Waldfläche. Ein beträchtlicher Teil dieser Agrarprodukte wird aus Gründen der extremen Fleischnachfrage nach Europa exportiert. Daher brauche es unter anderem vertraglich festgeschriebene Garantien für den Schutz des Regenwaldes als grüne Lunge unseres Planeten.
Grundsätzlich fordert der WWF Österreich faire Handelsströme, die Umwelt und Natur schützen und zu besseren Produktionsbedingungen führen. Daher müssen künftige Handelsabkommen höhere Umwelt- und Klimaschutzstandards, genauere Kennzeichnungen von Lebensmitteln und bessere Tierhaltungsbedingungen bringen. Zugleich muss in Österreich und Europa die regionale Versorgung mit biologisch produzierten Lebensmitteln gestärkt werden. Damit könnten auch die transportbedingten Klimaschäden des Welthandels zumindest eingedämmt werden.
Rückfragehinweis:
Volker Hollenstein
Politische Leitung, WWF Österreich
Mail: volker.hollenstein@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert „Schwammwald-Paket“ gegen zunehmende Trockenheit
Wasserspeicher-Funktion der heimischen Wälder stark belastet – Folgen der Klimakrise machen sich immer stärker bemerkbar
Neuer Bericht: Waldzerstörung trotz Rückgang auf alarmierendem Niveau
2030-Ziel außer Reichweite – WWF fordert Waldschutzpaket und entwaldungsfreie Lieferketten
WWF: Bodenverbrauch in Österreich 2025 gestiegen
7,7 Hektar pro Tag – Politisches Ziel deutlich überschritten – „Boden-Budget“ bereits Ende April erschöpft – WWF fordert Maßnahmen gegen fortschreitende Verbauung
Budget: WWF fordert Wasserzins nach Schweizer Vorbild
Österreichisches Modell könnte rund 685 Millionen Euro jährlich für Budget bringen – Einnahmen sollen zweckgebunden in Gewässerschutz, Renaturierung und Energiesparmaßnahmen fließen
WWF: Salzburger Wolf-Verordnung verstößt gegen EU-Recht
Naturschutzorganisation warnt vor Gefährdung des Artenschutzes und erheblichem Tierleid – Rückzug der Verordnung aufgrund zahlreicher Mängel gefordert
WWF-Analyse zeigt dramatische Unterfinanzierung des Naturschutzes
Finanzierungslücke von fast einer Milliarde Euro beim Schutz der Biodiversität – Nur 30 Prozent des Bedarfs gedeckt – WWF und Wissenschaft fordern Kurswechsel bei Budget-Entscheidungen
WWF-Erfolg: Durchbruch bei Renaturierung an der Mur
Der WWF hat drei große Renaturierungsmaßnahmen in Slowenien erfolgreich abgeschlossen – mit spürbaren Effekten bis nach Österreich. Davon profitieren zahlreiche Arten wie Eisvögel und Uferschwalben.
WWF kritisiert Österreich-Vorstoß zur Lockerung von EU-Umweltauflagen
Kritik an Vorpreschen der Bundesregierung bei Deregulierung – Natur- und Artenschutz-Richtlinien wichtiges Schutzschild für Biodiversität und Klima













