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WWF-Tipps für ein ökologischeres Weihnachten
Wien, 5. Dezember 2017 – Weihnachten gilt für Viele als Fixpunkt im Festkalender. Damit die Feiertage für Mensch und Natur erfreulich sind, gibt der WWF Tipps für ein ökologischeres Weihnachten.
Dekorieren in der Weihnachtszeit
Weihnachtsdekoration kann man wunderbar selbst aus Naturmaterialien herstellen. Beim winterlichen Spaziergang gesammelte Zweige, getrocknete Bio-Orangen mit Nelken versehen oder selbstgebastelter Weihnachtsbaumbehang aus Bienenwachs duftet herrlich und schadet der Umwelt nicht. Wer sein Heim gerne mit Lichterketten schmückt, sollte unbedingt darauf achten, dass diese mit energiesparenden LEDs ausgestattet sind. Sanftes Kerzenlicht bringt ebenfalls Weihnachtsstimmung in die Wohnungen und Häuser. Wichtig dabei: bitte Kerzen ohne Paraffin wählen und auf Alternativen auf Pflanzenwachsbasis zurückgreifen.
Das Weihnachtsessen
Beim Weihnachtseinkauf sollte man, wie auch unterm Jahr, das Credo „biologisch-regional-saisonal“ berücksichtigen. Im Winter gibt es z.B. leckeres Lagergemüse wie rote Rüben, Pastinaken oder Kohl, das sich hervorragend als Hauptspeise oder Beilage eignet. Tierische Produkte haben einen weitaus höheren Ressourcenverbrauch in der Entstehung als pflanzliche Produkte. Wer also zu Weihnachten gerne einen Festtagsbraten zubereiten möchte, sollte darauf achten, dass das Fleisch bio-zertifiziert ist und möglichst aus der Region stammt. Das spart zusätzlich weite Transportwege. Beim Weihnachtsfisch sind typische, heimische Fische in Bio-Qualität wie Karpfen, Forelle oder Saibling zu empfehlen. Mit dem Konsum von heimischem Fisch werden zugleich auch die Meere geschont. Mehr Infos dazu unter: www.wwf.at/fischratgeber.
Um zu verhindern, dass wertvolle Lebensmittel nach den Weihnachtsfeiertagen einfach im Müll landen, ist eine vorausschauende Einkaufsplanung wichtig. Ein kurzes Nachdenken bezüglich Essgewohnheiten der Liebsten im Vorfeld und anschließend eine durchdachte Einkaufsliste helfen, Fehlkäufe zu minimieren.
Der Weihnachtsbaum
Wer einen umweltfreundlichen Christbaum haben möchte, kauft seinen Baum am besten beim Bio-Bauern ein. Denn das garantiert unter anderem, dass beim Anbau keinerlei chemisch synthetische Pflanzenschutzmittel oder Dünger eingesetzt wurden. Auch die Herkunft ist wichtig, denn ein Baum aus der Region hat kurze Transportwege hinter sich, wodurch weniger CO2 Emissionen entstehen. Diese ist an den Papierschleifen, die am Wipfel angebracht sind, erkennbar. Jedes Bundesland wird in seinen Farben repräsentiert.
Geschenke mit Sinn
Wer ganz auf Materielles verzichten und so wertvolle Ressourcen schonen möchte, kann Zeit schenken. Ein gemeinsamer Besuch im Zoo, ein Wanderausflug oder ein selbstgekochtes Essen machen Schenkendem und Beschenktem Freude. Auch Patenschaften sind eine gute Möglichkeit, ressourcenschonend zu schenken. Die WWF Geschenkpatenschaft steht heuer im Zeichen des Schneeleoparden. Jeder neue Pate bekommt eine Patenschaftsurkunde, viermal pro Jahr das WWF Panda Magazin mit spannenden Infos rund um die Arbeit des WWF sowie wahlweise einen Plüsch-Schneeleoparden oder einen Beutelrucksack mit Schneeleoparden Aufdruck. Mehr Infos dazu unter: https://geschenk.patenschaft.at
Weihnachtsbesuche
Anstatt die Fahrt mit dem Auto zurück zu legen, lassen sich viele Weihnachtsbesuche auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen. Verwandten und Bekannten-Besuche rund um die Festtage werden so zum Ausflug und schonen so gleichzeitig die Umwelt.
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, WWF Pressesprecherin, Tel: +43 676 83488 216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at
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