Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
WWF zur Verschiebung der Weltklimakonferenz: Klimaschutz muss Priorität bleiben
Wien, 02. April 2020. Die Verschiebung der Weltklimakonferenz COP26 ist angesichts der Coronavirus-Pandemie verständlich, darf aber nicht zu einer Verschiebung längst überfälliger Klimaschutzmaßnahmen führen, betont die Umweltschutzorganisation WWF Österreich. „Der Kampf gegen die Klimakrise muss eine Priorität bleiben, sonst schlittern wir von einer Krise in die nächste. Nur wenn wir Umwelt, Klima und Natur besser schützen, sind wir als Gesellschaft langfristig krisensicher aufgestellt“, sagt WWF-Klimasprecherin Lisa Plattner. Nach der akuten Nothilfe gegen die Pandemie müssen die nationalen Klimapläne ebenso in Angriff genommen werden wie die klimafitte und naturverträgliche Gestaltung der Konjunkturpakete.
„Die einzelnen Staaten müssen spätestens bis zur COP26 ambitioniertere Pläne vorlegen. Eine rasche Reduktion der Treibhausgas-Emissionen ist absolut zentral, das muss auch bei den Wirtschaftshilfen beachtet werden. Wer in den Schutz von Klima und Natur investiert, erhöht die Lebensqualität, schafft Arbeitsplätze und stimuliert die Wirtschaft,“ bekräftigt Plattner. „Globale Krisen brauchen globale Lösungen. Gerade Natur und Klima sind zentrale Systeme, die erhalten werden müssen, um die Gesellschaft zu schützen. Die COP26 ist eine wichtige Chance für die internationale Staatengemeinschaft, diese Verantwortung wahrzunehmen.“
Rückfragehinweis:
Mag.a (FH) Julia Preinerstorfer, MA
Pressesprecherin WWF Österreich
julia.preinerstorfer@wwf.at
+43 676 83 488 240
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