Unsere Erfolge

Wir konnten bereits viel erreichen
aber es geht weiter
es geht um unsere Zukunft.

© WWF-AT / Arno Mohl

Wir haben viel für Österreich erreicht,
aber der Weg geht weiter und es war nie wichtiger als heute,
sich für die Natur und die Umwelt einzusetzen

Der Natur- und Artenschutz in Österreich

Die Entwicklung des Natur- und Artenschutzes in Österreich ist untrennbar mit dem WWF Österreich verbunden. Wir sind stolz darauf, die Entwicklung von Beginn an mit dem ersten Nationalpark in Österreich, dem Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel und der Bügerbewegung in Hainburg und Zwentendorf bis heute aktiv vorangebracht zu haben.

Daten

2021

Timeline

2021

2020

2018

2016

2014

2011

2000

1999

1997

1996

1992

1990

1988

1986

1984

1974

1961

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Fünf Länder - ein Biosphärenpark

Neun Jahre später wird endlich der Antrag zur Aufnahme des „Mur-Drau-Donau“-Korridors in das Weltnetzwerk der Biosphärenparks bei der UNESCO in Paris eingereicht. Der weltweit erste Fünf-Länder-Biosphärenpark ist zum Greifen nahe.

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Der Inn darf fließen

Ein Tiroler Regierungsbeschluss garantiert eine 80 Kilometer lange freie Fließstrecke des Inn, die mehrere Kraftwerke nun endgültig unmöglich macht. Doch der Kampf geht weiter – denn die Schutzstrecke ist befristet. Und eigentlich müsste mehr als 150 Kilometer des Inn unter Schutz stellen.

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Im Zweifel für den Fischotter

Obwohl Otter Flussökosysteme tendenziell gesund halten, weil sie kranke und schwache Fische fressen, sind sie Teichbesitzern ein Dorn im Auge. Nachdem in Niederösterreich eine Abschussgenehmigung für die Tiere ohne Absprache mit dem Naturschutz erteilt wird, zieht der WWF vor Gericht. Und gewinnt.

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EU-Naturschutz bleibt streng

Im Zuge einer Evaluierung überlegt die EU Kommission, die Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie – zwei Grundpfeiler des EU-Naturschutzes – zu verschmelzen, was beide schwächen würde. Durch einen beispiellosen Zusammenschluss von über 200 Naturschutzorganisationen – darunter natürlich der WWF – gelingt es, die Verschmelzung im EU Parlament zu verhindern.

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Nachwuchs für Isegrim

Über Jahrhunderte wurde der „Böse Wolf“ gejagt und in Österreich völlig ausgerottet. Doch er kehrte zurück. 2010 beginnt der WWF mit Aufklärung und Beratung, denn es ist absehbar, dass jene Wölfe, die aus Italien oder der Slowakei nach Österreich einwandern, bald Nachwuchs haben werden. 2016 ist es erstmals soweit, somit hatte Österreich sein erstes Wolfsrudel, heute gibt es hierzulande etwa 30-35 Tiere.

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Babyluchse in Österreich

Nach mehr als 20 Jahren voller Schutzbemühungen und Wiederansiedlungsprojekten bekommen zwei angesiedelte Luchsweibchen Nachwuchs. Österreich spielt bei internationalen Bemühungen um den Luchs eine zentrale Rolle – buchstäblich: denn hier will man die verstreuten Luchsbestände Mitteleuropas vernetzen und deren Genpool stärken.

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Etappensieg für den "Amazonas Europas"

Seit Jahren kämpft der WWF für einen UNESCO-Biosphärenpark, der die Fluss- und Auenlandschaften von Mur, Drau und Donau, auch „Amazonas Europas“ genannt, erhält. 2011 unterzeichnen die Umweltminister*innen von Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien eine entsprechende Absichtserklärung.

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Der Lech wird zum Schutzgebiet

Fast zehn Jahre voller Kampagnen, Medienarbeit und Bürgerinitiativen unter Begleitung des WWF machen sich endlich bezahlt: Der Tiroler Lech wird zum Natura 2000 Schutzgebiet. Das Naturjuwel, einer der letzten Wildflüsse der Alpen mit längeren natürlichen Abschnitten, ist Heimat unzähliger bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

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Willkommen daheim, Seeadler!

Eigentlich peinlich: Der Seeadler ist Österreichs Wappentier und hierzulande nahezu ausgerottet. Deshalb startet der WWF 1999 sein Seeadlerschutzprojekt. Mit Erfolg: 2001 kommt es zur ersten Brut seit mehr als 50 Jahren, heute gibt es etwa 35 bis 40 Brutpaare.

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Nationalpark Kalkalpen

Ein Jahr nach dem Erfolg entlang der Donau gelingt es, auch die Kalkalpen nach mühseligen Verhandlungen zum Nationalpark zu machen. Genau 20 Jahre später, 2017, werden sie übrigens zum UNESCO-Naturerbe erklärt.

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Nationalpark Donauauen

Nationalparks mit all ihren Auflagen und Richtlinien in Österreich zu etablieren, war die große WWF-Aufgabe der 90er Jahre. Seit Jahrzehnten setzt sich der WWF für die Donauauen ein – Hainburg, Regelsbrunn und viele mehr sind schon unter Schutz. 1996 schafft man es schließlich, die Donauauen als Nationalpark zu etablieren.

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Nationalpark Neusiedler See Seewinkel

Seit Ende der 80er Jahre ringt der WWF wieder um die Lange Lacke – der Pachtvertrag ist ausgelaufen. Nach langem hin und her kann man die Politik überzeugen, dass Naturschutz auch der Wirtschaft guttun kann: der Nationalpark Neusiedlersee wird gegründet und ist bis heute lebenswichtig für den Tourismus der Region.

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Aktion „Natur Freikaufen“

Als die Regelsbrunner Au einem Kraftwerk weichen soll, bürgt WWF Präsident Harmer zunächst mit seinem Privatvermögen. Doch die Nation will ihren Nationalpark: Vom Promiaufmarsch in der ORF-Spendengala bis zu den 120.000 Österreicher*innen, die sich „ihre“ Au nicht wegnehmen lassen – ein beispielloser Erfolg.

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Die Schmetterlinge von Zitzmannsdorf

Einst zog sich ein eiszeitliches Steppenband von Mitteleuropa bis nach Sibirien – und hat bis heute kleine Einwanderer hinterlassen, seltene Schmetterlinge, die es nur noch auf den Zitzmannsdorfer Wiesen gibt. 1988 gelingt es, die Heimat der geflügelten Zeitzeugen unter Schutz zu stellen.

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Die Rückkehr des Braunbären

Auch der Braunbär gilt in Österreich als ausgestorben – bis der WWF es sich 1986 zum Ziel setzt, ihn hierzulande wieder anzusiedeln. Bis heute ein harter Kampf, denn die Akzeptanz der Tiere in der Bevölkerung ist nicht hoch. Derzeit gibt es zwei bis drei Exemplare in Österreich – und die Bemühungen des WWF gehen weiter.

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Wieder Bartgeier in den Alpen

Schon in den 70er Jahren begann der WWF mit dem Versuch, den Bartgeier in den Alpen wieder heimisch zu machen. 1986 schließlich werden die ersten Jungen freigelassen. Heute gibt es in Europa 225 bis 250 Tiere der imposanten Vögel.

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Das Wunder von Hainburg

In den 50er Jahren wurde begonnen, Wasserkraftwerke entlang der Donau zu errichten. 1984 droht ein weiteres der Hainburger Au das Wasser abzuschneiden. Der WWF initiiert die Kampagne „Rettet die Au“ – mit Erfolg: In der Dezemberkälte marschieren 8.000 Menschen beim „Sternmarsch“ der ÖH in die Au und erzwingen schließlich den Baustopp.

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Schafe am Hundsheimer Berg

Der Hundsheimer Berg mit seinen Steppen und Trockenrasen ist ein wichtiger Lebensraum. Allerdings braucht er besondere Pflege – weidende Schafe. Mit der Gemeinde Hundsheim kauft der WWF 166 Hektar und findet einen Landwirt, der für Schafe sorgt. Bis heute leben hier hunderte bedrohte Pflanzenarten und 1.315 Schmetterlingsarten.

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Happy Birthday WWF!

Der „World Wildlife Fund“ wird in der Schweiz gegründet. Nachdem der Naturschutz ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit gerückt ist, soll diese neue Organisation weltweit für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume kämpfen. Ihr Logo – der große Panda – hat heute Kultstatus.

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Die Ziele des WWF in Österreich
und global in der Welt

Die WWF Mission

Wir wollen der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben.

Daher ist es unser Ziel:

  • die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren,
  • die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben,
  • und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern.

Der Schutz der Umwelt ist heute mehr denn je ein Thema. Es geht dabei nicht nur um exotische Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind – wir wollen uns auch immer mit den sozialen Umständen befassen, die mit der weltweiten Naturzerstörung in Zusammenhang stehen.

In armen Ländern geht Armut oft einher mit Umweltzerstörung. In unseren reichen Industrienationen hingegen müssen wir uns auch mit unseren Konsumgewohnheiten auseinandersetzen, wollen wir unsere Umwelt langfristig erhalten.

Der WWF bietet Lösungen für Mensch und Natur – und zwar auf allen Ebenen

Bei Naturschutzprojekten mit fachlichem Know-How genauso wie bei politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Doch ohne die Unterstützung von möglichst vielen Menschen wird der Schutz der Natur auf Dauer nicht funktionieren.

Schützen Sie den Wolf
mit einer

Patenschaft!

Gemeinsam können wir uns dafür einsetzen Ängste abzubauen und für mehr Akzeptanz für die Rückkehr des Wolfes zu sorgen. Ihre Patenschaft macht den Unterschied!

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