Analyse zeigt hohe finanzielle Risiken durch Extremwetter, fossile Preisschocks und fehlende Vorsorge – WWF fordert stärkere Berücksichtigung von Klimarisiken im Doppelbudget
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Zum Abschluss der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) im brasilianischen Campo Grande gibt es großartige Neuigkeiten: weitere 40 wandernde Tierarten werden von der UNO nun unter besonderen Schutz gestellt! Dazu zählen unter anderem die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai. Durch diesen Beschluss haben sich die Vertragsparteien rechtlich zum Schutz der als bedroht eingestuften wandernden Tierarten und deren Lebensräume verpflichtet.
Das ist ein dringend notwendiger Schritt, denn weltweit sind fast die Hälfte der gelisteten Populationen wandernder Arten rückläufig. Jede vierte Art ist sogar akut in ihrem Bestand bedroht. Den Tieren werden immer häufiger ihre lebenswichtigen Wege durch Straßen, Bauwerke oder Schiffsverkehr versperrt. Als Folge können sie nicht mehr ihre Nahrungs- und Fortpflanzungsgebiete erreichen.
Die Entscheidung auf der Konferenz ist ein Schritt in die richtige Richtung für den internationalen Artenschutz. Doch gleichzeitig braucht es noch weitere Maßnahmen, um die vielfältigen Bedrohungen für wandernde Tiere einzudämmen. Enttäuschend ist etwa, dass der Schutzantrag für südatlantische Engelhaie, die dringend besser geschützt werden sollten, zurückgezogen wurde.
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