Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Good News: Neues Schutzgebiet in Bolivien
Die Region Monte Carmelo in Bolivien ist ein einzigartiges Ökosystem: Es umfasst 87.173 Hektar an Wald und Wasserquellen. Für den bedrohten Jaguar ist das Gebiet somit ein wichtiger Lebensraum. Umso schöner ist deshalb die Nachricht, dass Monte Carmelo kürzlich von der Autonomen Kommunalregierung von El Carmen Rivero Torrez offiziell zum Schutzgebiet erklärt wurde.
Das ist ein historischer Schritt, der eine wichtige Lücke im regionalen Naturschutz schließt. Das neue Schutzgebiet verbindet nun weitere Schutzgebiete und indigene Territorien, die sich von Brasilien im Norden bis Paraguay im Süden erstrecken. Gemeinsam sind diese neuen Flächen eineinhalbmal so groß wie Österreich. Damit bildet dieses Gebiet den größten Naturschutzblock in Südamerika!
Als Schutzgebiet gibt es für Monte Carmelo nun drei große Ziele: Den Erhalt der natürlichen Wasserquellen, den Schutz der Wälder und somit auch der Wanderkorridoren für Wildtiere und den Schutz des Jaguars. Denn der Jaguar gilt als Schlüsselspezies für die Gesundheit der Ökosysteme in der Region Pantanal-Chaco (PACHA), zu der Monte Carmelo gehört.
Dass Monte Carmelo nun zum offiziellen Schutzgebiet ernannt wurde, ist das Ergebnis jahrelanger WWF-Arbeit mit vielen Partnern in der Region. Besonders wichtig für den Erfolg des Projektes war die breite Unterstützung der Menschen vor Ort.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur












