Spektakuläre Aufnahmen zeigen Leopardensprung über Grenzzaun – Hoffnung für eine bedrohte Art – WWF Österreich setzt sich zum Arterhalt im Kaukasus ein – Internationaler Tag des Leoparden am 3. Mai
Konfliktlösung beim Thema große Beutegreifer nur im gemeinsamen Dialog
Wien, 10. November 2017: Die Umweltorganisation WWF verleiht der Hoffnung Ausdruck, dass nach den jüngsten Ankündigungen der österreichischen Jägerschaft nun auch Taten folgen. An den Aussagen „den Nichtjägern auf Augenhöhe begegnen und deren Denkweise respektieren“ wird die Jägerschaft künftig gemessen. „Wenn aus dieser Charta ein forcierter und intensivierter Dialog mit den NGOs entsteht, dann ist das zu begrüßen“, so Christoph Walder, Bereichsleiter Naturschutz beim WWF Österreich.
Ein konkreter Schritt zu einer neuen Form des Dialoges wäre aus der Sicht des WWF etwa die regelmäßige Einladung der NGOs zu den Konferenzen der Landesjägermeister. „Fakt ist, in der Vergangenheit wurde das Thema große Beutegreifer auf einer meist polemischen Ebene geführt. Mit der Charta besteht eine seriöse Chance, hier einen neuen Weg einzuschlagen und eine gemeinsame Konfliktlösung zu generieren“, so Walder, der sich vor diesem thematischen Hintergrund abschließend dafür ausspricht, „dass auch unbedingt eine gemeinsame Initiative zur Ökologisierung der Landwirtschaft zu entwickeln ist, damit das Niederwild bzw. die gesamte Biodiversität wieder eine verstärkte positive Entwicklung nehmen kann“.
Rückfragehinweis:
Gerhard Auer, WWF-Pressesprecher, Tel. 0676/83 488 231, E-Mail: gerhard.auer@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert „Schwammwald-Paket“ gegen zunehmende Trockenheit
Wasserspeicher-Funktion der heimischen Wälder stark belastet – Folgen der Klimakrise machen sich immer stärker bemerkbar
Neuer Bericht: Waldzerstörung trotz Rückgang auf alarmierendem Niveau
2030-Ziel außer Reichweite – WWF fordert Waldschutzpaket und entwaldungsfreie Lieferketten
WWF: Bodenverbrauch in Österreich 2025 gestiegen
7,7 Hektar pro Tag – Politisches Ziel deutlich überschritten – „Boden-Budget“ bereits Ende April erschöpft – WWF fordert Maßnahmen gegen fortschreitende Verbauung
Budget: WWF fordert Wasserzins nach Schweizer Vorbild
Österreichisches Modell könnte rund 685 Millionen Euro jährlich für Budget bringen – Einnahmen sollen zweckgebunden in Gewässerschutz, Renaturierung und Energiesparmaßnahmen fließen
WWF: Salzburger Wolf-Verordnung verstößt gegen EU-Recht
Naturschutzorganisation warnt vor Gefährdung des Artenschutzes und erheblichem Tierleid – Rückzug der Verordnung aufgrund zahlreicher Mängel gefordert
WWF-Analyse zeigt dramatische Unterfinanzierung des Naturschutzes
Finanzierungslücke von fast einer Milliarde Euro beim Schutz der Biodiversität – Nur 30 Prozent des Bedarfs gedeckt – WWF und Wissenschaft fordern Kurswechsel bei Budget-Entscheidungen
WWF-Erfolg: Durchbruch bei Renaturierung an der Mur
Der WWF hat drei große Renaturierungsmaßnahmen in Slowenien erfolgreich abgeschlossen – mit spürbaren Effekten bis nach Österreich. Davon profitieren zahlreiche Arten wie Eisvögel und Uferschwalben.
WWF kritisiert Österreich-Vorstoß zur Lockerung von EU-Umweltauflagen
Kritik an Vorpreschen der Bundesregierung bei Deregulierung – Natur- und Artenschutz-Richtlinien wichtiges Schutzschild für Biodiversität und Klima













