Österreich droht Klimaziele zu verfehlen, Strafzahlungen in Milliardenhöhe möglich – WWF fordert Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie Natur- und Bodenschutz-Offensive
Umweltfreundlicher Schulstart: Klimaneutrale Hefte retten heimischen Auwald
Wien, 5. September 2011 – Zum diesjährigen Schulstart bietet Österreichs größter Papierwarenhersteller Format Werk gemeinsam mit dem WWF erstmals Schulhefte an, die nicht nur umweltfreundlich sind, sonder Stück für Stück heimische Auwälder retten. Format Werk spendet pro verkauftem FX14 Schulheft der klimaneutralen Format-X® Produktserie zwei Cent für das WWF March-Thaya-Auen Schutzprojekt. In jedem Heft gibt es zudem Informationen über bedrohte Tierarten, kindgerechte Umweltschutztipps und ein Gewinnspiel, bei dem ein Naturabenteuertag für eine ganze Klasse in den March-Thaya-Auen verlost wird. „Wir hoffen, dass viele Schülerinnen und Schüler beim Heftekauf zu den Format-X® Produkten mit dem WWF Panda Logo greifen“, so Gerhard Egger, Leiter des WWF March-Thaya-Auen Schutzprojekts. „Denn je mehr Schulhefte verkauft werden, umso mehr der einzigartigen Auenwildnis vor den Toren Wiens kann geschützt werden.“

Die Format-X® Schulprodukte werden nicht nur nach den strengen Kriterien des Öko-Labels „Der Blauen Engel“ und des Österreichischen Umweltzeichens produziert. Der Produktionsprozess und das verwendete „Pure Impact“ Papier aus 100 Prozent recycelten Fasern sind zudem klimaneutral. Bei der Herstellung eines Format-X® Schulheftes entstehen so um 92,1 Prozent weniger CO2-Emissionen, als bei herkömmlichen Schulheften. Die verbleibenden Emissionen werden durch Investitionen in anerkannte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.
March-Thaya-Auen: Das grüne Herz zwischen Wien und Bratislava
Die March-Thaya-Auen östlich von Wien sind die bedeutendste Flusslandschaft Österreichs. Die abwechslungsreiche Landschaft aus ausgedehnten Auwäldern, Altarmen, Tümpeln, Auwiesen und Sanddünen schafft eine besonders hohe Artenvielfalt auf engem Raum. Über 500 gefährdete Arten sind auf den intakten Auen-Lebensraum angewiesen. Dazu zählen majestätische Großgreifvögel wie See- und Kaiseradler, Säugetiere wie Auhirsch und Fischotter, sowie zahlreiche Molche, Frösche, Urzeitkrebse und Libellen. Gleichzeitig ist die Aulandschaft ein wichtiger Naherholungsraum, Trinkwasserlieferant und dämpft Hochwässer. Trotzdem sind nur fünf Prozent der Auwälder durch Vertragsnaturschutz gesichert. Flussverbauungen, Straßenbau und Industrieparks bedrohen das Gebiet. Der WWF setzt sich in einer aktuellen Kampagne für den dauerhaften Schutz der March-Thaya-Auen ein.
Informationen zum Format-X Gewinnspiel und der Format-X Kampagne "Schulprodukte für Umweltschützer“ auf www.format-x.com/wwf
Informationen zum WWF March-Thaya-Auen Schutzprojekt auf www.wwf.at/march
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Lisa Simon, Pressesprecherin WWF Österreich, Tel.: +43-1-48817-215, E-Mail: lisa.simon@wwf.at
Mag. (FH) Nicole Primetzhofer, Format Werk GmbH, +43-72467661-123, E-Mail: nicole.primetzhofer@formatwerk.com
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Winterzeit ist Ruhezeit: WWF gibt Tipps zum Schutz von Wildtieren
Störungen in der kalten Jahreszeit gefährden heimische Arten – WWF ruft zu rücksichtsvollem Verhalten in der Natur auf
Kaunertal-Kraftwerk: Tiwag verweigert Auskünfte zu möglichen Sicherheitsrisiken
WWF-Informationsfreiheits-Anfrage nur lückenhaft bis gar nicht beantwortet: Landesenergiekonzern will Gefahrenberichte, Flutwellen-Szenarien und Hangrutsch-Monitoring im Kaunertal geheim halten
Jahreswechsel 2026: WWF richtet Naturschutz-Appell an Landeshauptmann Mattle
26 gute Vorsätze für die Landesregierung veröffentlicht: Krisensicherheit mit natürlichen Schutzmaßnahmen erhöhen, Bodenversiegelung eindämmen, Energiewende ohne Kaunertal-Ausbau umsetzen
Artenschutz-Bilanz: WWF kürt die Gewinner und Verlierer des Tierreichs 2025
Naturzerstörung, Wilderei und Klimakrise gefährden zahllose Tierarten – WWF zieht gemischte Bilanz und fordert Naturschutz-Offensive – Lichtblicke dank erfolgreicher Artenschutz-Projekte
Illegaler Wolfs-Abschuss: WWF fordert Aktionsplan gegen Wildtierkriminalität
Im Mühlviertel getöteter Wolf war nicht zum Abschuss freigegeben – Bereits 26. Wolf heuer in Österreich ums Leben gekommen
WWF: Geplante Jagd-Verordnung in Niederösterreich ist rechtswidrig
Novelle würde rechtswidrige Wolfs-Tötungen ermöglichen – WWF fordert Überarbeitung und „zielführendes Wolfs-Management“
Kaunertal-Ausbau: WWF-Analyse enthüllt Gutachter-Kritik an Tiwag-Plänen
WWF erkämpft Akteneinsicht in Landes-Gutachten und belegt unvollständige Tiwag-Unterlagen – Sachverständige sehen offene Gefahren – WWF fordert Stopp des UVP-Verfahrens
Schlechtes Zwischenzeugnis für Österreichs Renaturierungsplan
Europaweite Analyse durch mehrere Umweltverbände: Österreich landet in der Kategorie der Länder mit geringen Fortschritten – Mehr Ambition und Budgetsicherheit für Renaturierung gefordert













