Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
WWF-Erfolg: Neuer Meilenstein für Kroatiens Auen
Wir freuen uns über einen neuen Renaturierungs-Meilenstein in Kroatien: Der erste Kilometer der Ausbaggerung am Bjelobrdska-Altarm bei Osijek ist abgeschlossen!
Der Bjelobrdska-Altarm liegt im Überschwemmungsgebiet Aljmaški rit entlang der Drau und ist der größte Altarm dieser Region. Das Ziel ist es, den Altarm im 5-Länder-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau wieder mit der Drau und der unweit gelegenen Donau zu verbinden. Andernfalls droht er zu versumpfen und auszutrocknen. Dann kann er bei Hochwasser kein Wasser mehr aufnehmen und verliert somit seine Funktion als natürlicher Überschwemmungsraum. Der WWF arbeitet deshalb daran, den Wasserfluss und den Grundwasserspiegel für 193 Hektar Auenwald-Lebensraum zu verbessern.
Die Renaturierung am Bjelobrdska-Altarm ist eine von 29 Renaturierungsmaßnahmen unseres LIFE RESTORE for MDD Projekts. Maßnahmen wie die Renaturierung von Altarmen, die Wiederanbindung von Flussnebenarmen oder die Aufweitung von Flussbetten und die Umwandlung von Pappelplantagen in naturnahe Auwälder schaffen bessere Lebensbedingungen für Arten wie Amphibien, Fische, Vögel und Käfer. Derzeit setzen wir gemeinsam mit unseren kroatischen Partner:innen die Renaturierungsarbeiten auf den verbleibenden 4,5 Kilometern des Bjelobrdska-Altarms fort.
Der WWF Österreich arbeitet seit den 1990er Jahren daran, die drei Flüsse Mur, Drau und Donau mit ihren Auen zu schützen und zu erhalten. Die Flusslandschaft verbindet insgesamt fünf Länder miteinander: Österreich, Slowenien, Ungarn, Kroatien und Serbien. Ein wichtiger Schwerpunkt in unserer Arbeit ist, dass die ursprüngliche Lebendigkeit des Flusses und damit sein Ökosystem wiederhergestellt werden. Dass sich die Schutzmaßnahmen lohnen, zeigt sich etwa daran, dass sich zahlreiche Arten nun das Gebiet zurückerobern. Es gelang uns, in der kroatischen Gemeinde Ðelekovec einen der größten Brutplätze für Uferschwalben, Bienenfresser und Eisvögel an der Drau zu sichern. Und auch die Fischart Nase laichte an einem Seitenarm der renaturierten Mur in Gosdorf.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf













