WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
WWF-Report: Energiewende auf Chinesisch
Peking, 12. März 2014 – Durch den Ausbau erneuerbarer Energien und eine Steigerung der Energieeffizienz könnte China bis 2050 seinen Energiebedarf zu 80 Prozent aus klimafreundlichen Technologien decken. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF. „Der Smog schnürt China wortwörtlich die Luft ab. Es braucht daher dringend eine chinesische Energiewende. Wenn die Volksrepublik jetzt umsteuert, kann sie nicht nur das katastrophale Ausmaß der Luftverschmutzung in den Griff bekommen, sondern Energie zukünftig auch gesünder und günstiger produzieren als es derzeit durch den Fokus auf Kohlestrom möglich ist“, sagt Denise Loga, Referentin für Internationale Klimapolitik beim WWF.
Im Jahr 2050 könnte China hierdurch bei der Stromerzeugung um bis zu 90 Prozent unter den bisher prognostizierten Emissionswerten liegen. Und das ohne die Zuverlässigkeit des Stromnetzes oder eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Kauf nehmen zu müssen. Dafür müssten jedoch vor allem Energieeffizienzmaßnahmen schnell und flächendeckend umgesetzt werden, so der WWF-Bericht. Nur durch einen besseren Wirkungsgrad zum Beispiel für Elektrogeräte und Industrieanlagen könnte bis 2050 der Stromverbrauch halbiert werden. Parallel dazu müsste China seine hohen Potentiale im Bereich der erneuerbaren Energien voll ausschöpfen.
„China ist an einem Scheideweg. Massive Luftverschmutzung und die gefährlichen Auswirkungen des Klimawandels können für das Reich der Mitte keine Zukunftsoption sein“, so Loga. „Unser Bericht zeigt, dass eine chinesische Energiewende machbar ist.“
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Pressesprecher, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Der Bericht „Chinas Future Generation“ wurde vom Energy Transition Research Institute für den WWF erstellt.
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