Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Zahl der Tiger in Bhutan gestiegen
Der majestätische Tiger ist längst zum Vertriebenen geworden: Sein Lebensraum wird durch Landwirtschaft und Raubbau an der Natur immer kleiner. Und auch Wilderei ist ein großes Problem. Umso schöner sind deshalb die Nachrichten, dass die Schutzmaßnahmen in Bhutan Wirkung zeigen: Die Zahl der Tiger ist seit 2015 um 27 Prozent gestiegen. Laut der jüngsten Erhebung leben in Bhutan nun 131 Tiger.
Hohe Berge, üppige Wälder, frei fließende Flüsse und eine Fülle von Wildtieren: Das Königreich Bhutan ist in den östlichen Himalaya eingebettet. Das Land hat sich dazu verpflichtet, mehr als die Hälfte seines Landes als Wald zu erhalten. Im Jahr 2010 setzte Bhutan sein Engagement für den Schutz von Wildtieren fort und schloss sich TX2 an – den weltweiten Bemühungen, die Zahl der Tiger in freier Wildbahn bis 2022 zu verdoppeln. Leider wurde dieses internationale Ziel bisher trotz lokaler Erfolge noch nicht erreicht.
Doch die Zahlen aus den „Tiger-Staaten“ zeigen: Die Bestände erholen sich derzeit. Rund 4.500 Tiger leben in freier Wildbahn, so Schätzungen aus 2023. Am 29. Juli, dem Welttigertag 2023, konnte Bhutan bekannt geben, dass die Tigerpopulationen im Land weiter zunehmen. Auch in Ländern wie Indien und Nepal gab es Erfolge zu verzeichnen. Das zeigt, wie wichtig die Fortführung der Schutzmaßnahmen ist, um das Überleben der gefährdeten Großkatze langfristig zu sichern!
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