22 besenderte Greifvögel liefern wertvolle Daten für den Artenschutz – Erste markierte Seeadler brüten mittlerweile in drei Nachbarländern – Rund 90 Paare leben wieder in Österreich
WWF-Erfolg: Störche in neue Nisthilfen eingezogen
Es sind Bilder aus dem WWF-Auenreservat in Marchegg, die uns besonders gefreut haben: Einige Störche sind bereits in unsere neuen Nisthilfen eingezogen! Im Frühjahr wurden in mehreren alten Bäumen 5 der „Kunsthorste“ errichtet. Mittlerweile sind 3 davon bewohnt.
Für die Nisthilfen werden in 10 bis 20 Metern Höhe Plattformen an den Bäumen befestigt. Sie dienen als Unterlage für die Errichtung der Horste. Dass nicht sofort alle der Nisthilfen genutzt werden ist übrigens nicht unüblich – wir sind zuversichtlich, dass bald auch in die restlichen Horste Störche einziehen.
Wenn Störche in ein Nest einziehen, dann werden sie von den Tieren jahrzehntelang bewohnt, gepflegt und ausgebaut. Derzeit stehen bis zu 50 Storchenhorste in den Auen des WWF-Schutzgebietes und in Marchegg zur Benutzung bereit. Ende August ziehen die Marchegger Störche im Regelfall weiter nach Afrika, um zu überwintern. Im Frühjahr kehren sie dann wieder zurück.
2023 war für die Störche im WWF-Auenreservat Marchegg ein gutes Jahr: 43 Paare brüteten erfolgreich – 6 mehr als noch 2022 und damit ein neuer Höchststand der vergangenen 10 Jahre. Während im gesamten March-Thaya-Raum die Zahl der Brutpaare stetig zurückgeht, hält sich die Storchenkolonie im geschützten WWF-Auenreservat und in der Stadt Marchegg gut. Denn dort finden die Tiere durch unsere Bemühungen sehr gute Lebensbedingungen vor. Eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit!
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Wasserkrise in der Lobau: Eines der größten Gewässer erstmals im Frühjahr geteilt
Bekanntes Eberschüttwasser im Nationalpark durch Wassermangel in zwei Teile getrennt – WWF fordert rasche Maßnahmen gegen Austrocknung der Unteren Lobau
Wildtierkriminalität in Österreich: 310 Fälle und eine sehr hohe Dunkelziffer
Neuer Bericht zeigt dramatisches Ausmaß illegaler Verfolgung geschützter Arten – BirdLife Österreich und WWF Österreich fordern nationalen Aktionsplan
Neuer Entwurf für Isel-Schutzgebiet verfehlt EU-Vorgaben
Geplante Verordnung der Landesregierung äußerst mangelhaft – WWF fordert umfassende Sanierung statt Stückwerk – Weitere Eskalation des EU-Vertragsverletzungsverfahrens droht
WWF: Lebensmittelverschwendung kostet Haushalte im Schnitt rund 100 Euro pro Monat
Tag der Lebensmittelrettung am 26. Mai: WWF errechnet Kosten der Verschwendung für Haushalte – Mehr Aufklärung, Transparenz und verbindliche Reduktionsziele gefordert
WWF: Neuer OECD-Bericht belegt anhaltenden Reformstau
Umweltprüfbericht kritisiert fehlende Verbindlichkeit, unklare Zuständigkeiten und umweltschädliche Fehlanreize – Ausbau von Schutzgebieten und bessere Naturschutz-Finanzierung empfohlen – OECD warnt vor Bodenversiegelung und Verfehlen der Klimaziele
Good News: Laos kämpft um Rückkehr der Tiger
Die Regierung in Laos hat einen Nationalen Aktionsplan verabschiedet, durch den sich die Tigerpopulation wieder erholen soll.
INN Dialog diskutiert über Zukunft des Dreiländerfluss
Rund 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Praxis und Bevölkerung diskutieren über den Arten- und Naturschutz am Inn – Abschluss des grenzüberschreitenden EU-Projekt INNsieme connect
WWF: Neue Hoffnung für den Tiger – Laos startet nationalen Aktionsplan zur Rückkehr der Großkatzen
Nur mehr rund 5.500 Tiger in freier Wildbahn – Neuer Zehn-Jahres-Plan zur Aufwertung der Tiger-Lebensräume in Laos beschlossen – WWF vor Ort zur Umsetzung im Einsatz













