Klima und wir
Die Klimakrise betrifft den gesamten Planeten.
Von den Polen bis zu den Tropen.
Von den Bergen bis zu den Ozeanen.
Das Klima in der Krise
Ein ungebremster Klimawandel ist tödlich. Für uns Menschen. Für die Natur. Die dadurch entstehenden Klimaschäden werden so gewaltig, dass künftige Generationen in ihrer Lebensgestaltung stark eingeschränkt werden, hunderte Millionen Menschen ihre Heimat verlieren und alle einen großen Teil ihres Lebens in die Bewältigung dieser Schäden investieren müssen.
Wissen und Lösungen längst vorhanden
Eine weltweit gut vernetzte und koordinierte Klimaforschung hat längst alle Erkenntnisse und Handlungsvorschläge geliefert, die wir brauchen, um die Klimakriese einzubremsen. Das Wissen, wie unser Klima funktioniert, was das Klima gefährlich verändert und wie es positiv beeinflusst werden kann ist sehr gut abgesichert. Zusammengefasst ist all das in den Berichten des Weltklimarates und im österreichischen Klimasachstandsbericht.
Ungebremste Erhitzung, irreversible Schäden
Viele Arten werden entweder aussterben oder stark dezimiert, da die von uns Menschen ausgelösten Veränderungen um ein Vielfaches schneller ablaufen als natürliche Anpassungsprozesse. Für diese gibt es oft auch keinen Platz mehr in unserer verbauten Welt. Die Wahrscheinlichkeit, dass das globale Klima in unumkehrbare Prozesse kippt – wie etwa dem großflächigen Auftauen von Permafrostböden, dem Abschmelzen der Eismassen auf Grönland und dem Südpol oder dem Austrocknen des Amazonasbeckens – steigt mit jedem Zehntel Grad Erderhitzung. Und mit jedem Jahr an politischer Wirkungslosigkeit. Erste Anzeichen dafür sind bereits zu beobachten.
Die größten Herausforderungen unserer Zeit
Die Klimakrise und die Biodiversitätskrise sind zwei der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie können nur gemeinsam und aufeinander abgestimmt gelöst werden. Der Klimavertrag von Paris hat erstmals die Begrenzung der Erderhitzung auf die notwendigen 1,5°C festgeschrieben und ist von nahezu allen Staaten der Welt völkerrechtlich bindend beschlossen worden. Er bietet den großen Orientierungs- und Handlungsrahmen. Die Klimaneutralität bis 2040, wie sie seit Jahren in österreichische Regierungsprogramme geschrieben wird, ist das richtige nationale Ziel dafür. Jetzt gilt es, dies Ziel und die Maßnahmen dafür in verbindlichen Gesetzen festzuschreiben und konsequent umzusetzen.
Im Einsatz für klimafreundliche Politik & Wirtschaft
Der WWF Österreich hat in den vergangenen Jahren wesentliche Grundlagenarbeit zur Transformation des Energiesystems geleistet. NAWEND – Eine naturverträgliche Energiewende funktioniert, Klima- und Energieszenario bis 2050, Energiewende und Gewässerschutz, smart savings eine Studie zu konkreten Energiesparmaßnahmen, Schwarzbuch Klimastrategie und Mobilitätswende-Check sind wichtige Beispiele.
Das ist die Basis unseres Einsatzes für eine bessere Klimapolitik und in der Arbeit mit Unternehmen. Wir folgen einem klaren Fokus auf
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- die Reduktion des Energieverbrauches, weil diese die Natur entlastet und automatisch zu geringeren Treibhausgasemissionen führt,
- eine naturverträgliche Energiewende hin zu 100 % erneuerbaren Energien die sparsam eingesetzt werden, und
- eine Transformation der Wirtschaft entlang wissenschaftsbasierter Klimaziele, einer möglichst geschlossenen Kreislaufwirtschaft und konkreten Projekten mit Unternehmen.
Gemeinsam mit umweltbewegten Menschen, Organisationen, Unternehmen und Politiker:innen setzen wir uns mit aller Kraft für die Eindämmung der menschengemachten Klimakrise ein. Soziale Innovationen, technische Lösungsschritte und verantwortungsbewusstes Handeln wollen wir auf allen Ebenen verknüpfen um Klimaschutz, Naturschutz und die Lebensqualität der Menschen zu sichern.
Das Klima
Warum und wie schützen
Energie und Klimaschutz
Das zentrale Thema
Klimaschutz und Naturschutz
Funktionieren nur gut abgestimmt
Klimaschutzbewegung
Gemeinsam mehr bewegen
Klimaschutz und Wirtschaft
Gemeinsam mit Unternehmen für wirksamen Klimaschutz
Earth Hour
Die weltweit größte Klimaschutz-Aktion
Projekte
So schützt der WWF das Klima – eine Auswahl an Projekten
Stromanbietercheck
Fast alle Stromanbieter werben dieser Tage mit Begriffen wie „Nachhaltigkeit“ und „Grünstrom“. Doch Werbebotschaften bieten wenig verlässliche Information. Wie stark zukunftsorientiert ein Stromanbieter tatsächlich agiert, ist von einer Bandbreite an Faktoren abhängig. Auf Stromvergleichsportalen findet sich diesbezüglich kaum Aufklärung, dort werden hauptsächlich Preise verglichen. Ein Dilemma für Verbraucher:innen, die natur- und klimaverträglichen Strom beziehen wollen.
Der WWF und GLOBAL 2000 nehmen jährlich die österreichischen Stromanbieter unter die Lupe. Mit elf Gruppen von Kriterien zeigen wir, wie sehr der jeweilige Anbieter zur naturverträglichen Energiewende beiträgt – oder ihr entgegenwirkt. Der Stromanbieter-Check ist der Wegweiser aus dem Strom-Dschungel.
WWF EARTH HOUR
Die WWF EARTH HOUR ist eine einfache Idee, die sich im letzten Jahrzehnt zur einer der weltweit größten Klimaschutzaktionen entwickelt hat: Millionen von Menschen schalten jedes Jahr am letzten Samstag im März für eine Stunde das Licht aus – überall auf dem Planeten. Die symbolische Aktion erinnert an die fortschreitende Klimakrise und zeigt, dass Klimaschutz keine Grenzen kennt. Bei tausenden Wahrzeichen rund um den Globus gehen dann für eine Stunde die Lichter aus. Mit dabei waren unter anderem schon die Oper in Sydney, das Empire State Building in New York, der Eiffelturm in Paris, der Big Ben in London, die Pyramiden in Ägypten und das Brandenburger Tor in Berlin. Auch in Österreich wurde neben den Beleuchtungen in zahlreichen Unternehmen, Gemeinden und Landeshauptstädten das Licht vieler Sehenswürdigkeiten wie der Wiener Hofburg, der Oper in Graz, dem Goldenen Dachl in Innsbruck und dem Lindwurm in Klagenfurt ihre Beleuchtung für eine Stunde abgeschaltet.
Retten Sie die Eisbären mit einer
Wildlife-Patenschaft!
Gemeinsam können wir die Erderhitzung bekämpfen und den Lebensraum der Eisbären bewahren. Ihre Patenschaft macht den Unterschied!
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Vor EU-Gipfel: Unternehmen fordern CO2-Reduktion von 65 Prozent
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WWF zu Weltklima-Bericht: Schluss mit der Vogel-Strauß-Politik beim Klimaschutz
Letzter Teil der umfassenden IPCC-Berichte veröffentlicht – WWF fordert starkes Klimaschutzgesetz und Naturschutz-Programm: „Wir haben alle Mittel, aber die Zeit ist knapp”
Renaturieren statt Betonieren: Straßenaktion zur Earth Hour am 25. März 2023
Es braucht ein Time Out, um die Dringlichkeit von Natur- und Klimaschutz zu unterstreichen. Nehmen wir uns bewusst 60 Minuten unserer Zeit, in denen wir die Natur wieder zurückholen, uns politisch engagieren, eine Petition unterschreiben oder uns mit anderen Menschen über Natur- und Klimaschutz unterhalten.
Mit der gemeinsamen Aktion „Renaturieren statt Betonieren“ zur WWF Earth Hour können wir ein Zeichen setzen und eine politische Trendumkehr einfordern.
WWF-Bericht: Die Natur als Verbündete des Klimas
Klimakrise und Artensterben bedingen und verstärken einander – 54 Prozent der menschengemachten Treibhausgase durch Natur aufgenommen – Schutz der biologischen Vielfalt im Kampf gegen Klimakrise unverzichtbar

















